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06.12.2013

10:26 Uhr

Smartphones

Samsung wächst in den USA schneller als Apple

VonAxel Postinett

In den USA ist Apple mit seinem iPhone die Nummer 1 – aber wie lange noch? Konkurrent Samsung holt dank zahlreicher Modelle weiter auf. Microsoft kommt dagegen nur mühsam voran.

In den USA eine Macht: Apple ist mit seinem iPhone Marktführer in den USA. dpa

In den USA eine Macht: Apple ist mit seinem iPhone Marktführer in den USA.

San FranciscoWenn Apple-CEO Tim Cook heute in den Rückspiegel schaut, ist Samsung schon wieder ein Stückchen größer geworden. Apple ist mit dem iPhone in den USA mit 40,6 Prozent Marktanteil zwar weiter der mit Abstand führende Smartphone-Hersteller. Aber der schärfste Konkurrent holt schnell auf.

Hatten die Koreaner Ende Juli 2013 einen Anteil von 24,1 Prozent, stieg er nach Berechnungen von Comscore bis Ende Oktober auf 25,4 Prozent. Apple konnte gegenüber Juli trotz zweier neuer Modelle im September nur um 0,2 Prozentpunkte zulegen. Ein möglicher Grund: Samsungs preisgünstige Einsteigergeräte locken neue Kunden an, während die neuen, teuren iPhone-Modelle großteils ältere Apple-Geräte ersetzen. Zusammen haben die beiden Kontrahenten den amerikanischen Markt allerdings fest im Griff: Aus ihren Fabriken in Asien kommen zwei Drittel aller verkauften Smartphones.

Bei Motorola macht sich der Einfluss der neuen Mutter Google nur langsam bemerkbar, hier ging es um 0,1 Prozent auf sieben Prozent aufwärts. Aber trotzdem reichte das für den dritten Platz, ein überraschend scharfer Einbruch bei HTC von 8 auf 6,7 Prozent leistete Schützenhilfe. Insgesamt nahm die Zahl der Smartphone-Kunden in den USA um 4,1 Prozent auf 149,2 Millionen zu. Traditionelle Mobiltelefone sind weiter auf dem Rückzug mit einem Marktanteil von nur noch 37,5 Prozent.

Bei den mobilen Plattformen baut Android seine Führung aus. 52,2 Prozent der Geräte waren mit dem Google-Betriebssystem ausgestattet, 0,4 Prozentpunkte mehr als im Juli. Apple landete mit seinen 40,6 Prozent auf Platz zwei. Viel Raum für den Rest bleibt da nicht, unaufhaltsam abwärts ging es mit Blackberry und einem Minus von 0,7 Prozentpunkten auf 3,6 Prozent aller amerikanischer Smartphones.

Mühsam nährt sich Microsoft: 3,2 Prozent und ein Plus von 0,2 Prozentpunkten reicht erst für Platz vier. Der Zuwachs ist hauptsächlich auf eine Rückkehr des langjährigen Underdogs Nokia zurückzuführen. 93 Prozent aller Windows-Phone-8-Smartphones kommen mittlerweile aus finnischer Hand. Die Übernahme des Hardware-Geschäfts durch den Softwarehersteller hat mittlerweile die notwendigen Hürden bei Wettbewerbshütern und Aktionären genommen.

Kommentare (3)

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bo212

06.12.2013, 12:24 Uhr

Vielleicht liegt es auch einfach am Basiseffekt. Gerne mal nachschlagen, lieber Autor..

Ingenius

06.12.2013, 16:06 Uhr

Schön, schön, Konkurrenz schadet nicht, hoffen wir also, dass Apple sich dadurch wieder mehr mit Innovationen und Erfüllung von Kundenwünschen beschäftigt als zur Zeit.
Als bisher überzeugter Apple-Nerd möchte ich diese Gelegenheit benutzen, um mal kräftig zu meckern und kundzutun, was mich nervt und wo ich mich veräppelt fühle, los geht's:
1. Warum macht Jonathan Ive nach und nach Apples Bedienelemente fast unsichtbar.
Ich sitze jetzt gemütlich auf der Terrasse und fühle mich gestresst, da ich trotz aktueller Brille, mich sehr konzentrieren muss, um beispielsweise ein Lesezeichen hinzuzufügen oder um eine Seite als Email zu versenden. Die Symbole sind nicht mal mehr halbfett.
Genauso ein Mist mit dem Applleshop, Schriftgrössen von 1,5-2 mm und dann nur viertelfett, was soll so ein Schwachsinn, dann muss ich ewig suchen, bis ich mal die Preise von Produkten in den verschiedenen Ausführungen gefunden hab.
Hübsch anzusehen ist der Shop ja, doch wenn die Funktionalität schlecht ist, nützt die hübsche Optik nichts, dann ist auch das Design insgesamt schlecht.
Jonathan Ive stand immer zusammen mit Frog Design und mit dem was er sich von Arthur Braun abgeguckt hat für erstklassige Designlösungen die innovativ, schön anzusehen aber auch funktionell beispielhaft gut wahren.
Jetzt fällt ihm anscheinend nicht mehr genug ein und er flüchtet sich in Unsichtbarkeit.
2. Die Rechtschreibkontrolle ist nicht ausreichend gut konfigurierbar und es fehlen endlos viele deutsche Begriffe und Schreibungen. Wenn ich auf Glas schreibe produziere ich viel mehr Fehler, als mit der normalen Tastatur, also wird hier die Rechtschreibkontrolle wichtiger. Ja Pustekuchen, in Safari funzt sie gar nicht mehr seit IOS 7, ich kann zwar Wörter markieren, aber es wird kein korrekter Wortvorschlag mehr gemacht, was sehr viel Zeit sparen würde.
4. Browserfunktionalität.
Ich muss sehr viel mit ICAb machen, da Safari zum Einschlafen Innovationslos und Funktionsarm ......Fortsetzung folgt

Ingenius

06.12.2013, 16:09 Uhr

Fortsetzung.......was machen die Entwickler eigentlich den ganzen Tag. Mit ICAB dagegen kann ich ratz, fatz eine Seite in eine andere Sprache via Google übersetzen, an Goodreader übergeben oder andere Programme und, und, und.
Bei Safari dagegen Fehlanzeige, schnell ist dieser Browser und er hat auch eine gute Cloudanbindung, so, dass ich geöffnete Tabs auch auf anderen Devices sehen kann (nicht zu glauben, hier hat's tatsächlich doch mal eine Innovation gegeben). doch im Allgemeinen glänzt Safari durch Armut an Funktionalität, so dass man andere Browser zwingend braucht.
Seiten kann ich mit Safari manchmal nicht größer ziehen, um sie besser lesen zu können, bei Icab ist das wiederum kein Problem.
Leider sind alternative Browseranbieter gehandicapt, weil Apple Ihnen verbietet, die schnelle Java-Nitro-Engine zu nutzen, so dass diese langsamer sind und mehr ruckeln. Dass lieber Jonathan, ist kleinlich und kindisch und Kundenunfreundlich!
3 Dann noch was, wie kann man denn blos User derartig quälen, dass man verhindert, dass ich mit einem IPAD 3G normal telefonieren kann. Via Bluetooth und Headset ist das bei Android eine prima Sache. Ich kann nicht einmal Telefonnummern von dem Telefonchip ins Adressbuch bekommen. Bei so etwas kommt Frust auf und Lust vielleicht doch zu wechseln.
4. Tastatur
Ständig wechselt die Stelle, wo bestimmte Sonderzeichen sind, wie z.B. das @-Zeichen. Vor allem in der Suchzeile, wo übrigens der automatische Rechtschreib-Wortersatz vollkommen sinnfrei ist, weswegen ich die Funktion komplett abschalten musste, da man ja häufig in der Suchzeile rumwurschtelt.
Für manche mag dieser Platzwechsel von Sonderzeichen gut sein, für viele aber nicht, also sollte man die Tastatur anpassen können.
Eine Anpassung der Tastatur sollte man auch hinsichtlich der fehlenden Pfeiltasten ermöglichen und es so bitteschön dem Anwender überlassen, ob er eine gewisse Überfrachtung aufgrund der geringen Größe der Bildschirmtastatur in Kauf nimmt oder nicht. So ist es man

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