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31.08.2013

12:26 Uhr

Smartwatch-Firma WIMM

Google drängt ins Geschäft mit Computer-Uhren

Jetzt wird der Wettlauf um den Zukunftsmarkt der Computer-Uhren richtig spannend: Google hat den Kauf des Smartwatch-Spezialisten WIMM bestätigt. Damit will sich der Konzern eine gute Position in den Trendmärkten sichern.

Google-Homepage: Der Internet-Konzern steigt jetzt auch in den Zukunftsmarkt der Computer-Uhren ein. dpa

Google-Homepage: Der Internet-Konzern steigt jetzt auch in den Zukunftsmarkt der Computer-Uhren ein.

BerlinDas ist der erste Beleg dafür, dass auch der Internet-Konzern an Computer-Uhren arbeitet. Samsung will noch kommende Woche seine Smartwatch Galaxy Gear am Rande der Funkausstellung IFA in Berlin vorstellen. Apple entwickelt laut Medienberichten ebenfalls eine Computer-Uhr und sicherte sich bereits in mehreren Ländern den Markennamen iWatch.

Ein Google-Sprecher bestätigte am Samstag den Kauf von WIMM ohne weitere Details. Zuvor hatte das Blog „GigaOM“ berichtet, das WIMM-Team sei in den Google-Bereich integriert worden, der für das dominierende Smartphone-Betriebssystem Android zuständig ist.

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Viele namhafte Autohersteller basteln am selbstfahrenden Auto. Unter den Etablierten mischt nun auch Google mit. Der Konzern plant offenbar den Bau eines selbstfahrenden Autos. Dabei helfen soll ihnen Continental.

Bisher experimentierte Google öffentlich mit der Daten-Brille Google Glass, die einen kleinen Bildschirm und eine Kamera hat. Kleine tragbare Geräte wie Uhren oder Brillen gelten als die nächste IT-Revolution nach dem Smartphone-Boom, die die Nutzung von Computer-Technik verändern wird.

WIMM hatte im Herbst 2011 eine Smartwatch auf Android-Basis auf den Markt gebracht. Im Sommer 2012 erklärte die Firma aber geheimnisvoll, man sei eine exklusive Partnerschaft eingegangen und werde die Entwicklung der eigenen Plattform einstellen. Eine Zeit lang wurde Apple als Käufer vermutet.

Von

dpa

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