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01.06.2016

09:25 Uhr

Softbank

Mobilfunkriese verscherbelt Alibaba-Anteile

Der japanische Mobilfunkanbieter Softbank gehört zu den großen Investoren des chinesischen Online-Händlers Alibaba. Doch Softbank braucht Kapital. Deshalb soll ein Bündel Anteilsscheine ins Ausland gehen.

Der japanische Mobilfunkkonzern Softbank stockt Kapital auf. Dazu öffnet er sich für den Verkauf von Alibaba-Anteilen. Reuters

Softbank

Der japanische Mobilfunkkonzern Softbank stockt Kapital auf. Dazu öffnet er sich für den Verkauf von Alibaba-Anteilen.

BangaloreDer japanische Telekommunikationskonzern SoftBank macht einen Teil seiner Beteiligung am chinesischen Online-Riesen Alibaba zu Geld. Es verkaufe ein Aktienpaket im Wert von mindestens 7,9 Milliarden Dollar (7,1 Milliarden Euro), um seine Schuldenlast zu drücken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Alibaba kaufe selbst Anteile im Wert von zwei Milliarden Dollar zurück, ein weiterer Teil im Wert von 500 Millionen Dollar gehe an einen „großen Staatsfonds“.

SoftBank hatte im Jahr 2000 das erste Mal in Alibaba investiert. Inzwischen gilt das chinesische Unternehmen als der weltweit größte Internethändler. Das Investment sei „phänomenal erfolgreich“ gewesen, erklärte SoftBank. Beide Unternehmen würden auch in Zukunft zusammenarbeiten.

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Vor dem Mega-Börsengang Alibabas hatten Experten vor dessen undurchsichtiger Buchhaltung gewarnt. Jetzt muss der Online-Riese einräumen, dass die US-Börsenaufsicht die Geschäftspraktiken unter die Lupe nimmt.

Die Beteiligung von SoftBank an Alibaba sinkt nach dem Verkauf der Anteile von 32,2 Prozent auf rund 28 Prozent. SoftBank hatte in den vergangenen Jahren eine Reihe von Firmen aufgekauft, darunter auch den US-Mobilfunkriesen Sprint für 16 Milliarden Dollar. Die Zukäufe vergrößerten die Verschuldung von SoftBank. Sie belief sich Ende März auf umgerechnet 96 Milliarden Euro.

Von

afp

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