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15.04.2013

20:05 Uhr

Sparprogramm

Vodafone streicht in Deutschland 500 Stellen

Von der Netztechnik bis zur Kundenbetreuung: Vodafone Deutschland streicht in den kommenden zwei Jahren 500 Stellen. Teile werden nach Rumänien und Indien verlagert. Man will sich „wetterfest für die Zukunft“ machen.

Vodafone Deutschland streicht in den nächsten zwei Jahren 500 Stellen. dpa

Vodafone Deutschland streicht in den nächsten zwei Jahren 500 Stellen.

FrankfurtDer Telefonkonzern Vodafone will in Deutschland 500 Stellen streichen. „Wir haben ein Zwei-Jahres-Programm aufgelegt“, sagte ein Firmensprecher am Montagabend. Dabei sollten rund 500 Stellen wegfallen. Außerdem wolle das Unternehmen im Rahmen des bis 2015 angelegten Programms Aktivitäten nach Rumänien und Indien verlagern und die Einstiegsgehälter deutlich senken. Von den Einsparungen betroffen seien zahlreiche Bereiche von der Netztechnik bis zur Kundenbetreuung. „Wir müssen das Unternehmen wetterfest machen für die Zukunft“ , sagte der Sprecher. Über das Sparprogramm berichteten auch die "FAZ" und die "Rheinische Post" in Vorabmeldungen.

Der britische Konzern hat in vielen Ländern Europas mit widrigen Marktbedingungen zu kämpfen. Vor allem in Südeuropa wird die Nachfrage von der Schuldenkrise gedämpft.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

In Deutschland sind es Lockangebote der Telekom -Tochter T-Mobile, unter anderem für Smartphones, die Vodafone zu schaffen machen. Der Quartalsumsatz stagnierte zuletzt. Negativ wirkte sich dabei eine Entscheidung der Bundesnetzagentur aus, die den Handynetz-Betreibern seit Dezember niedrigere Preise für Anrufe vorschreibt, die aus anderen Netzen kommen. Damit sinken die Gebühren, die sich die Unternehmen untereinander in Rechnung stellen.

Von

rtr

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