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03.06.2013

22:41 Uhr

Spiele-Entwickler

Zynga streicht jede fünfte Stelle

Das Internetspiel „Farmville“ hat Zynga bekannt gemacht. Nun aber muss das Unternehmen massiv sparen und Stellen streichen. Zynga-Aktien schlossen in New York nach der Ankündigung zwölf Prozent im Minus.

Der Hersteller des Computerspiels «Farmville 2», Zynga, streicht jede fünfte Stelle. dpa

Der Hersteller des Computerspiels «Farmville 2», Zynga, streicht jede fünfte Stelle.

Der Internet-Spielehersteller Zynga zieht die Konsequenzen aus einem massiven Kundenschwund und baut knapp ein Fünftel seiner Stellen ab. "Niemand von uns hat jemals geglaubt, einen Tag wie diesen zu erleben", erklärte der Chef des US-Unternehmens, Mark Pincus, am Montag in einem Schreiben an die Belegschaft. Zyngas Firmenkultur sei eigentlich auf Wachstum ausgerichtet. Als Folge der Streichung von etwa 520 Stellen werden ganze Entwicklerstudios in mehreren Städten geschlossen. Dadurch dürfte der bislang erwartete Nettoverlust im zweiten Quartal etwas höher ausfallen. Das Unternehmen geht von bis zu 39 Millionen Dollar aus.

Der einstige Liebling der Online-Spielegemeinde ist insbesondere für den virtuellen Bauernhof "Farmville" bekannt. Allerdings hat der Entwickler an frühere Erfolge nicht anknüpfen können. Immer mehr Spieler wenden sich den Angeboten auf Tablet-Computern zu, während Zynga sich insbesondere auf Titel für Facebook konzentriert hat. Die Zahl der monatlichen Nutzer sank im ersten Quartal auf 253 Millionen von 292 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Boris

06.06.2013, 20:25 Uhr

Und der Aktienkurs wird noch weiter fallen, wenn immer mehr Leute feststellen, dass ein Zynga-Support nicht existiert, dass bei Zyngapoker ganz offensichtlich Spiele nach allen Regeln der Unwahrscheinlichkeit manipuliert, dass Chipstacks einfach so verschwinden und nie mehr auftauchen, dass Accounts nicht mehr erreichbar sind, Rückfragen aber unbeantwortet bleiben. Damit wird ein weiteres Zugpferd den Bach runtergehen...

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