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24.10.2012

12:19 Uhr

Spielekonsolen-Hersteller

Nintendo kappt Gewinnprognose drastisch

Ende des Jahres kommt die Wii U auf den Markt. Viele Hoffnungen von Nintendo ruhen auf der neuen Konsole. Doch jetzt erhält der Optimismus einen herben Dämpfer.

Nintendo Wii u: Der Konzern hat seine Gewinnprognose gekappt. dapd

Nintendo Wii u: Der Konzern hat seine Gewinnprognose gekappt.

TokioDer japanische Spiele-Spezialist Nintendo hat kurz vor dem Start seiner neuen Konsole Wii U die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr drastisch gekappt. Nintendo rechnet jetzt nur noch mit einem Gewinn von sechs Milliarden Yen (58 Millionen Euro) in dem bis Ende März laufenden Jahr. Bisher waren nach einem Riesenverlust im Jahr davor 20 Milliarden Yen (193 Millionen Euro) Gewinn in Aussicht gestellt worden.

Ein Grund für die radikal gesenkte Prognose ist, dass der Verlust im ersten Geschäftshalbjahr mit 47,25 Milliarden Yen mehr als doppelt so hoch ausfiel wie erwartet. Der Halbjahresumsatz sank im Jahresvergleich um 6,8 Prozent auf knapp 201 Milliarden Yen (1,94 Milliarden Euro), wie der Konzern am Mittwoch mitteilte.

Nintendo bringt zum Weihnachtsgeschäft seinen großen Hoffnungsträger auf den Markt, die Spielekonsole Wii U. Sie soll den einstigen Marktführer Wii ablösen, der sich nach sechs Jahren immer schlechter verkauft. Es ist die erste größere Konsole, die seit Jahren auf den Markt kommt. Es ist aber unklar, ob sie zu einem solchen Hit werden kann wie die originale Wii, die bei ihrem Start 2006 durch ihre neuartige Steuerung viele Spieler überzeugte.

Bis Ende März will Nintendo von dem Wii-Nachfolger 5,5 Millionen Konsolen verkaufen. Seit der Einführung 2006 gingen rund 100 Millionen Wii-Konsolen über die Ladentheke. Mit der neuen Konsole Wii U greift Nintendo vor allem die Playstation 3 von Sony sowie die Xbox 360 von Microsoft an.

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