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11.01.2016

08:03 Uhr

Spotify-Konkurrent

Apple Music ist auf Aufholjagd

Apple Music rückt dem Marktführer Spotify auf die Pelle. Laut einem Medienbericht hat der Musikdienst jetzt die Marke von zehn Millionen Abonnenten geknackt. Wie groß der Abstand zu Spotify aber noch ist, bleibt unklar.

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CupertinoApple hat bei seinem Musik-Streaming-Dienst nach Informationen der „Financial Times“ nach einem halben Jahr die Marke von zehn Millionen Abo-Nutzern geknackt. Damit wäre der iPhone-Konzern weiter auf Aufholjagd zum aktuellen Marktführer Spotify – auch wenn der Abstand unklar ist.

Die schwedische Firma hatte zuletzt im Juni von 20 Millionen zahlenden Abo-Kunden bei insgesamt 75 Millionen Nutzern gesprochen. Seitdem dürften sich die Zahlen deutlich verändern haben, Spotify macht aber bisher keine neuen Angaben. Auch Apple wollte den Bericht der „Financial Times“ in der Nacht zu Montag nicht kommentieren.

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Das Streaming, bei dem Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, wächst schnell - während Verkäufe von CDs und Internet-Downloads zurückgehen. In den USA stieg die Nutzung von Streaming-Angeboten im vergangenen Jahr um 83 Prozent, wie jüngst der Marktforscher Nielsen mitteilte.

Apple verzichtet dabei im Gegensatz zu Spotify ganz auf eine Gratis-Variante des Dienstes, bei der Songs auch mit Werbeunterbrechungen und eingeschränktem Funktionsumgang gehört werden können. Zuletzt hatte Apple im Oktober die Zahl von 6,5 Millionen Abo-Kunden genannt.

Wer am Musikstreaming verdient

Zur Studie

Wirtschaftsexperten von Ernst & Young haben im Auftrag des Verbandes der französischen Musikindustrie SNEP exemplarisch ausgerechnet, wieviel die einzelnen Parteien von jenen 9,99 Euro erhalten, die ein Premiumabo bei Diensten wie Spotify und Deezer kostet.

Der Dienst selbst ...

... behält demnach 2,08 Euro.

Der Staat ...

... bekommt 1,67 Euro insbesondere durch die Umsatzsteuer.

Die Verwertungsgesellschaften ...

... bekommen einen Anteil von einem Euro.

Die Labels ...

... behalten 4,56 Euro.

Den Künstlern ...

... bleiben am Ende 0,68 Euro. Die werden nach Häufigkeit der Abrufe unter den Musikern aufgeteilt. Unbekanntere Bands erhalten entsprechend wenig.

Von

dpa

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