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10.09.2012

14:00 Uhr

Stellenabbau

Hewlett-Packard entlässt mehr Mitarbeiter

Es ist noch schlimmer als gedacht: Mit den ursprünglich geplanten 27.000 Mitarbeitern ist der Stellenabbau bei Hewlett-Packard noch nicht durch. Weitere 2000 Jobs sollen dazu kommen, wie der Konzern nun ankündigte.

Bis Oktober sollen bei HP 11.500 Stellen weggefallen sein. ap

Bis Oktober sollen bei HP 11.500 Stellen weggefallen sein.

Palo AltoFür die Mitarbeiter des angeschlagenen Computerbauers Hewlett-Packard kommt es noch schlimmer als gedacht: Statt ursprünglich angekündigter 27.000 Jobs sollen nun 29.000 Stellen bis zum Herbst 2014 wegfallen. Das kündigte der Konzern in seinem am Montag vorgelegten Quartalsbericht an. Dadurch steigen auch die veranschlagten Kosten für den gesamten Firmenumbau von 3,5 auf 3,7 Milliarden Dollar (2,9 Mrd Euro).

HP leidet unter allgemein lahmenden Computerverkäufen wegen der weltwirtschaftlichen Unsicherheiten und der steigenden Beliebtheit von Tablet-Computern und Smartphones. Hinzu kommen hauseigene Fehler. Im vergangenen Geschäftsquartal schrieb der Branchenprimus einen Verlust von unterm Strich 8,9 Milliarden Dollar. Alleine die Sanierung schlug mit 1,7 Milliarden Dollar negativ zu Buche.

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Mehr als 4000 Mitarbeiter sind nach früheren Angaben schon weg, bis Oktober sollen es 11.500 werden. Viele Beschäftigte hatten das Angebot des Frühruhestands angenommen. Auch in Deutschland sind die Mitarbeiter betroffen; eine genaue Zahl hatte HP bislang nicht genannt.

Querelen und konfuse Entscheidungen im Management hatten viel Vertrauen bei den Kunden verspielt. Der von SAP gekommene kurzzeitige Konzernchef Léo Apotheker wollte sich vom PC-Bereich trennen und stattdessen auf Software setzen. Die Aktie brach damals ein, Apotheker musste gehen. Meg Whitman übernahm vor einem knappen Jahr den Spitzenjob.

HP steht nach Daten der Marktforschungsfirma Gartner nur noch knapp an der Spitze der PC-Hersteller. Der chinesische Aufsteiger Lenovo ist den Amerikanern bei den Stückzahlen dicht auf den Fersen. Im zweiten Kalenderquartal hielt HP demnach einen Marktanteil von 14,9 Prozent (runter von 16,9 Prozent); Lenovo verbesserte sich auf 14,7 Prozent (von 12,7 Prozent). In Deutschland hat der US-Konzern die Führungsposition laut Gartner bereits verloren und ist auf Rang drei hinter Acer und Lenovo zurückgefallen.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Eva1811

10.09.2012, 19:11 Uhr

Offenbar ist die hardware-Industrie hier zur einer Art " Maurerblühmchen" geworden, denn alles greift nach tablets, ipads und co aber an Drucker, Kopierer und anderen Dingen geht die Zeit wohl spurlos vorbei und hier scheint es wohl aus zu sein mit Innovation?? oder nicht??

Viele Solcher nahmhaften Hersteller bauen Stellen ab, (auch mein Druckerhersteller, ich brauch also einen neuen, tja) und nun frage ich mich: Was kommt nach dem Drucker, Kopierer was neues?? Was täte die Welt ohne gedrucktes Wort und Bild??

Vielleicht ist es an der Zeit, das auch diese Branche sich jetzt auf die Hinterbeine stellt und einfach mal sagt: Hallo- wir sind auch noch da - bzw. sich lautstark bemerkbar macht mit evtl. Druckern die reden können?? (smile, oder gar mit anderen Möglickeiten außer Druckertoner? öko??), Kopierer das gleiche, kurz alle Hardware braucht ein neues Gesicht oder gar Zugpferd (wo ist der Tabletdrucker flach, handlich und einfach??).



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