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11.10.2011

17:04 Uhr

Störungen

Keine Nachrichten aufs Blackberry

Etliche Blackberrys streiken. Noch immer gibt es Störungen mit Kurznachrichten und E-Mails. Die Geräte sind bei Firmen beliebt, weil sie als besonders sicher gelten. Dennoch sinkt der Absatz.

Blackberrys gelten als besonders sicher. AFP

Blackberrys gelten als besonders sicher.

New YorkViele Blackberry-Besitzer müssen sich mit anhaltenden Technikproblemen herumschlagen. Den zweiten Tag in Folge gab es Störungen beim Kurznachrichtendienst Blackberry Messenger und beim Surfen im Web. Der Hersteller Research in Motion (RIM) sprach von „einigen Regionen“, die betroffen seien, ohne allerdings ins Detail zu gehen. „Wir arbeiten daran, den normalen Service so schnell wie möglich wieder herzustellen“, versprach das Unternehmen seinen Kunden am Dienstag per Twitter.

Die Probleme hatten am Montag begonnen, als Nutzer in der Region Europa, Naher Osten und Afrika vor allem an ihre E-Mails nicht mehr herankamen. Dieser Dienst läuft nach Angaben von RIM inzwischen aber wieder.

Bei den Blackberrys laufen viele Dienste über firmeneigene Rechenzentren. Das System gilt als besonders sicher gegen Attacken von außen. Was zu den Aussetzern geführt hatte, blieb zunächst unklar. Nicht betroffen waren offenbar Firmen, die die Blackberry-Dienste über einen eigenen Server abwickeln (Blackberry Enterprise Services).

Unternehmen nutzen die Geräte vor allem wegen der mobilen E-Mail-Anwendung. Allerdings ist RIM aufgrund der wachsenden Konkurrenz im Smartphone-Markt unter Druck geraten, etwa durch Apples iPhone oder Android-Handys.

Obwohl die Taschencomputer boomen, musste die Firma im zweiten Geschäftsquartal zum ersten Mal seit Jahren einen Verkaufsrückgang hinnehmen.

Von

dpa

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