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26.08.2014

13:55 Uhr

Strippenzieher Rundfunkräte

WDR-Gremium sieht kein Problem mit der Staatsnähe

Regierungsvertreter sind tabu, zu viele Parteigänger gibt es auch nicht: Nach dem vernichtenden Urteil des Verfassungsgerichts gegen den ZDF-Fernsehrat bezieht das WDR-Gremium nun Position. Es sieht sich gut aufgestellt.

So zeigt sich das Wirken des WDR-Rundfunkrates: Das Gremium bestimmte Ende 2013 Jörg Schönenborn zum neuen Fernsehdirektor des WDR, auch Hörfunkdirektorin Valerie Weber stieg in das Amt neu ein. dpa

So zeigt sich das Wirken des WDR-Rundfunkrates: Das Gremium bestimmte Ende 2013 Jörg Schönenborn zum neuen Fernsehdirektor des WDR, auch Hörfunkdirektorin Valerie Weber stieg in das Amt neu ein.

KölnDer WDR-Rundfunkrat hält sich für ausreichend staatsfern. Im März hatte das Bundesverfassungsgericht den Einfluss von Politikern auf das ZDF beschränkt und gemahnt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk kein „Staatsfunk“ werden dürfe. Dazu teilte der Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks (WDR) am Dienstag in Köln mit, dass die zentrale Forderung des Bundesverfassungsgerichts nach ausreichender Staatsferne in seinem Fall schon erfüllt sei.

Anders als beim ZDF seien im WDR Regierungsvertreter aus dem Rundfunkrat ausgeschlossen. Die Entscheidung des Gerichts, wonach der Anteil der Vertreter von Staat und Parteien in den Aufsichtsgremien höchstens ein Drittel betragen darf, sei in der nordrhein-westfälischen Mediengesetzgebung seit langem erfüllt, teilte der Rundfunkrat mit.

Von

dpa

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