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17.12.2013

13:58 Uhr

Suchmaschinen-Rivalen

Bing-Architekt wechselt zu Google

Er hat die „schwerste Entscheidung in meinem Leben” getroffen und wechselt von seinem Konzern zum großen Konkurrenten: Blaise Agüera y Arcas hatte zuvor bei Bing seinem neuen Arbeitgeber Google Konkurrenz gemacht.

Google hat das Buhlen um Blaise Agüera y Arcas gewonnen: Der Architekt des Konkurrenten Bing wechselt den Konzern. dpa

Google hat das Buhlen um Blaise Agüera y Arcas gewonnen: Der Architekt des Konkurrenten Bing wechselt den Konzern.

BerlinMicrosoft verliert einen wichtigen Mitarbeiter an Google. Der Software-Entwickler und maßgebliche Architekt von Microsofts Kartendienst Bing Maps, Blaise Agüera y Arcas, wechselt zum Suchmaschinen-Spezialisten. Es sei die „schwerste Entscheidung in meinem Leben“, schreibt Agüera y Arcas seinem Blog, nachdem die „New York Times“ über seine Pläne berichtet hatte. Google sei ein Unternehmen mit großen Ambitionen und brillanten Mitarbeitern. Sein Jobwechsel sei einerseits ungeheuer spannend, andererseits sei es schwer, Microsoft zu verlassen.

Agüera y Arcas arbeitete seit 2006 für den Softwarekonzern. Microsoft hatte in diesem Jahr seine drei Jahre zuvor gegründete Firma Seadragon Software übernommen. Der Spezialist für Augmented Reality war auch entscheidend an der Entwicklung von Photosynth beteiligt, einer Software für Panorama- und 3D-Bild-Kompositionen. Mit der Integration dieser Bilder erweiterte Microsoft seinen Kartendienst zu einer Konkurrenz für Googles StreetView.

Die größten Medienkonzerne der Welt (nach Umsatz 2012)

Comcast/NBC, LLC

48,7 Milliarden Euro

Google

39,1 Milliarden Euro

Walt Disney

32,9 Milliarden Euro

News Corp.

26,2 Milliarden Euro

Time Warner

22,4 Milliarden Euro

Viacom/CBS Corp.

22,4 Milliarden Euro

Sony Entertainment

16,8 Milliarden Euro

Bertelsmann

16,1 Milliarden Euro

Vivendi

13,3 Milliarden Euro

Dish Network Corp.

11,1 Milliarden Euro

Rang 11 bis 20

Cox Enterprises 10,6 Milliarden Euro

Thomson Reuters 10 Milliarden Euro

Rogers Comm. 9,7 Milliarden Euro

Liberty Media Corp. 9,4 Milliarden Euro

Reed Elsevier 7,5 Milliarden Euro

Pearson 7,5 Milliarden Euro

Lagardère Media 7,4 Milliarden Euro

Nippon Hoso Kyokai 6,4 Milliarden Euro

ARD 6,3 Milliarden Euro

Bloomberg 6,2 Milliarden Euro

Quelle: Unternehmen

Von

dpa

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