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01.03.2013

01:17 Uhr

T-Mobile/MetroPCS

Großaktionär will Telekom-Deal stoppen

Der Weg zur Fusion der Telekom-Tochter T-Mobile USA und dem kleineren Anbieter MetroPCS ist steinig: Am Donnerstag drohte ein Großaktionär gegen den Deal zu stimmen. Die Schulden der Unternehmen seien nicht tragbar.

Der Merger mit MetroPCS gestaltet sich schwieriger als erwartet. dapd

Der Merger mit MetroPCS gestaltet sich schwieriger als erwartet.

New York
Der Deutschen Telekom bläst anhaltender Gegenwind bei ihrem Fusionsplan für ihre Mobilfunktochter T-Mobile USA mit dem kleineren Anbieter MetroPCS entgegen. MetroPCS-Großaktionär Paulson & Co. erklärte am Donnerstag, dass er dem Geschäft in der derzeitigen Form nicht zustimmen werde.

Paulson & Co erklärte, dass der Zusammenschluss zwar strategische Vorteile mit sich bringe. Das fusioniere Unternehmen habe jedoch zu viele Schulden mit zu hohen Zinsen, um wettbewerbsfähig zu sein. Paulson bemängelte zudem die Umtauschrate für die MetroPCS-Aktionäre.

Er würde sich jedoch umstimmen lassen, wenn die Details der Fusion neu ausgehandelt würden. Dabei verlangte Paulson auch einen höheren Anteil am gemeinsamen Unternehmen für die MetroPCS-Aktionäre.

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Die Telekom hatte im Herbst vergangenen Jahres den Zusammenschluss ihrer Sorgentochter mit MetroPCS ausgehandelt. Sie soll 74 Prozent am Gesamtunternehmen halten, der Rest läge bei den MetroPCS-Aktionären. Für den 28. März ist eine außerordentliche Hauptversammlung angesetzt, auf der diese das Geschäft absegnen müssen.

Das Management von MetroPCS steht hinter dem Fusionsplan. Paulson mit einem Anteil von zuletzt 9,9 Prozent hatte sich bereits zuvor kritisch geäußert. Auch der Vermögensverwalter Schoenfeld ist ein erklärter Gegner der Fusion in der jetzigen Form - mit der Begründung, dass die derzeitigen Bedingungen für MetroPCS nachteilig seien.

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