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26.08.2011

21:46 Uhr

T-Mobile USA

Telekom weist Berichte über Stellenabbau zurück

Ein Gewerkschafter hat der Telekom in den USA massiven Stellenabbau im Rahmen des geplanten Verkaufs ihrer US-Tochter T-Mobile vorgeworfen. Das Unternehmen hat entsprechende Berichte nun dementiert.

Ein Stellenabbau würde sämtlichen Ankündigungen der Telekom widersprechen, so ein Unternehmenssprecher. dapd

Ein Stellenabbau würde sämtlichen Ankündigungen der Telekom widersprechen, so ein Unternehmenssprecher.

FrankfurtDie Telekom hat einen Bericht über einen massiven Stellenabbau bei der US-Tochter im Vorfeld der geplanten Fusion mit AT&T dementiert. „Wir haben keinen Maßnahmen ergriffen, um vor dem geplanten Verkauf von T-Mobile USA an AT&T Stellen zu streichen. Das stünde auch im Widerspruch zu allem was wir bislang gesagt haben“, sagt eine Telekom-Sprecher am Freitag.

Ein Vertreter der US-Gewerkschaft CWA hatte „Focus Online“ gesagt, T-Mobile USA habe in zwölf von landesweit 24 Call-Centern in den vergangenen Monaten 2600 Arbeitsplätze gestrichen. Dem widersprach der Telekom-Sprecher: „In den vergangenen zwölf Monaten sind in den USA rund 2000 Stellen weggefallen. Das ist aber im Rahmen der normalen Schwankungen“. Derzeit zählt die US-Tochter 36.000 Beschäftigte.

Die Telekom will ihr schleppendes US-Geschäft an AT&T verkaufen. Der 39 Milliarden Dollar schwere Deal wird derzeit von den Aufsichtsbehörden geprüft, die Telekom rechnet mit einem Abschluss der Transaktion im ersten Halbjahr 2012. Zusammen hätten AT&T und T-Mobile USA etwa 130 Millionen Mobilfunk-Kunden - das sind gut 40 Prozent der gesamten US-Bevölkerung. Der derzeitige Marktführer Verizon Wireless zählt 100 Millionen Handy-Nutzer.

Von

rtr

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