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25.09.2013

16:06 Uhr

Tablet-Computer

„Kindle Fire HDX“ kommt mit Notruf-Funktion

Der Online-Händler Amazon legt bei seinen Tablet-Computern nach. Das „Kindle Fire HDX“ kommt mit einem schnelleren Chip und mehr Speicher. Das Betriebssystem Fire OS 3 besitzt zudem eine „Notruf“-Funktion.

Amazon-Gründer Jeff Bezos präsentiert das neue „Kindle Fire HDX“. Das neue Tablet schickt der weltgrößte Online-Händler in zwei verschiedenen Größen ins Rennen – vorerst allerdings nur auf dem amerikanischen Markt. dpa

Amazon-Gründer Jeff Bezos präsentiert das neue „Kindle Fire HDX“. Das neue Tablet schickt der weltgrößte Online-Händler in zwei verschiedenen Größen ins Rennen – vorerst allerdings nur auf dem amerikanischen Markt.

BerlinAmazon treibt mit zwei neuen Modellen seiner Kindle-Tablets seinen Vorstoß im Markt der Tablet-Computer voran. Mit dem „Kindle Fire HDX“ schickt der weltgrößte Online-Händler ein neues Tablet in zwei verschiedenen Größen ins Rennen – vorerst allerdings nur auf dem amerikanischen Markt. Die Geräte mit 8,9 und 7 Zoll Bildschirmdiagonale sind Amazon zufolge mit verbesserter Grafikdarstellung, verdoppeltem Speicher und dank eines Quadcore-Prozessors mit dreifacher Prozessorleistung ausgestattet.

Neben zahlreichen Software-Updates lässt sich über das auf Android basierende Betriebssystem Fire OS 3.0 mit Hilfe der neuen Funktion „Mayday“ („Notruf“) auch jederzeit eine direkte Verbindung zum Amazon-Support aufbauen. Sollte der Nutzer auf ein Problem im Umgang mit dem Gerät stoßen, startet über Mayday auf Wunsch ein Video, in dem ein Mitarbeiter von Amazon binnen Sekunden seine Hilfe anbietet.

Mit Preisen zwischen 229 und 279 Dollar bewegen sich die Geräte verglichen mit der Konkurrenz weiterhin im günstigen bis mittleren Preissegment. Das vorherige Modell Kindle Fire HD soll in gleicher Ausstattung nun für 139 Dollar zu haben sein.

Auch die neuen Modelle sind weiterhin darauf ausgelegt, in erster Linie Inhalte aus dem Angebot von Amazon zu nutzen. Das erweitert Amazon aber kontinuierlich. So lassen sich über die Geräte inzwischen auch Videos abspielen und zahlreiche Apps nutzen.

Mit wachsender Leistungsfähigkeit wachsen die Kindle-Modelle weiter aus der ursprünglichen Rolle der Lesegeräte für E-Books heraus. E-Book-Reader haben sich Erhebungen des IT-Branchenverbands Bitkom zufolge zwar als eigenes Marktsegment gut etabliert, das Wachstum fiel zuletzt allerdings nicht so stark aus wie erwartet.

or allem günstige und multifunktionale Tablets machen den Lesegeräten den Markt demnach streitig. So werden laut Bitkom in Deutschland 2013 voraussichtlich statt der zunächst erwarteten 1,4 Millionen nur 832 000 E-Book-Reader verkauft. Von den Tablet-Computern würden dagegen rund 8 Millionen Geräte abgesetzt werden.

Nach Berechnungen von IDC hatte Amazon mit seinen Kindle-Readern zuletzt einen Marktanteil von 3,7 Prozent, das Unternehmen selbst nennt keine Zahlen. Apple ist auch mehr als drei Jahre nach dem Start seines ersten iPads mit rund 40 Prozent der führende Anbieter. Tablets mit dem Google-System Android haben aber immer mehr Marktanteile erobert. Die Kindle-Tablets laufen mit einer abgezweigten Version des offenen Android-Systems, die von der Google-Welt abgekoppelt ist.

Von

dpa

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