Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.05.2012

14:20 Uhr

Tarifverhandelungen

Warnstreiks bei Telekom-Tochter

Bevor die Tarifverhandlungen für die Telekom-Beschäftigten in die nächste Runde gehen, hat es an zahlreichen Standorten Warnstreiks gegeben. Die Gewerkschaft Verdi weist das bisherige Angebot zurück.

Fahnen mit Telekom-Logo. dpa

Fahnen mit Telekom-Logo.

Vor der Wiederaufnahme der Tarifverhandlungen für die 50.000 Beschäftigten der Telekom Deutschland GmbH sind bundesweit Mitarbeiter in Warnstreiks getreten. An zahlreichen Standorten hätten insgesamt 2500 Beschäftigte vorübergehend die Arbeit niedergelegt, sagte ein Sprecher der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Berlin. Die fünfte Runde der Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter der Telekom-Tochter werde voraussichtlich am Nachmittag in Berlin beginnen.

Verdi fordert für die Telekom-Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Entgelt. Für die Beschäftigten der Tochtergesellschaft hatte das Unternehmen vor zwei Wochen 3,5 Prozent mehr in zwei Stufen bei 18 Monaten Vertragslaufzeit angeboten.

Verdi lehnte das als unzureichend ab. Für die 16.500 Mitarbeiter der Konzernmutter Deutsche Telekom AG hatten sich beide Seiten bereits in einer Schlichtung auf 6,5 Prozent mehr Lohn über zwei Jahre geeinigt. Die Verhandlungen für die 18.500 Tarifangestellten von T-Systems gehen am gehen am 15. und 16. Mai weiter.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×