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12.01.2009

18:18 Uhr

Tarifverhandlungen

Verdi fordert 8,5 Prozent mehr Lohn

Verdi rüstet sich für die Tarifverhandlungen bei der Telekom: Die Gewerkschaft fordert mehr Gehalt, um die Beschäftigten am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen. Die Telekom wird vermutlich nicht begeistert sein..

HB BERLIN. Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi ihre Forderungen nach mehr Gehalt bekräftigt. "Die Beschäftigten haben die Telekom wetterfest gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, sie am wirtschaftlichen Erfolg teilhaben zu lassen", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder in Berlin. Die Gewerkschaft geht mit einer Forderung von 8,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt in die Tarifverhandlungen, die am 14. Januar beginnen. Die rund 110 000 Tarifangestellten und Beamten bei der Deutschen Telekom und den drei T-Service-Gesellschaften sollen mindestens ein 220 Euro höheres Einkommen monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten erhalten.

Dabei kritisierte Schröder frühere Aussagen des Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger: Dieser hatte vor Weihnachten gegenüber dem Berliner "Tagesspiegel" gesagt, eine Zusage des Kündigungsschutzes über Ende 2012 hinaus sei an einen "maßvollen Tarifabschluss" gebunden. Schröder sagte, es sei völlig unverständlich, dass das Unternehmen versuche, die Sicherheit der Arbeitsplätze in der Gehaltsrunde zu thematisieren. "Wir haben eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2012 vereinbart, die gültig ist und von den Beschäftigten selbst bezahlt wird." Für die Beschäftigten stehe nun eine spürbare Gehaltserhöhung eindeutig im Vordergrund.

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