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24.07.2012

20:00 Uhr

Technologie-Riese

Apples Rekordjagd droht ein Dämpfer

Der Kultkonzern hat die Anleger an sagenhaftes Wachstum und Gewinnsprünge gewöhnt. Doch nun warten viele Kunden das nächste iPhone-Modell ab. Der für heute angekündigte Quartalsbericht könnte wenig spektakulär ausfallen.

Apple-Chef Tim Cook dürfte weniger spektakuläre Zahlen vorlegen. dapd

Apple-Chef Tim Cook dürfte weniger spektakuläre Zahlen vorlegen.

New YorkNicht nur die Präsentation neuer Produkte, bei Apple gerät selbst die Präsentation von schlichten Quartalszahlen zum Event. Wenn der kalifornische iPhone-Hersteller seine Zahlen vorlegen wird, kommt es erneut zu einer Machtdemonstration. Daran besteht unter Analysten und Investoren kaum Zweifel.

Aber ob es im dritten Quartal des Geschäftsjahrs erneut für Rekorde reichen wird, darüber ist man sich uneinig wie selten. Zur Erinnerung: Im Quartal zuvor (dem zweiten des Geschäftsjahrs 2012) hatte Apple 39 Milliarden Dollar umgesetzt und 12,30 Dollar pro Aktie verdient.

Die Schätzungen von Analysten bewegen sich nun zwischen 35 und fast 46 Milliarden Dollar für den Umsatz, der Gewinn pro Aktie wird zwischen knapp zehn und fast 14 Dollar taxiert. Im Schnitt liegen die Werte bei 10,35 Dollar Gewinn pro Aktie und einem Umsatz von 37,2 Milliarden Dollar.

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Unsicherheit besteht vor allem hinsichtlich der iPhone-Verkäufe, die zwischen 30 und 40 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum mit 20,34 Millionen Stück erwartet werden. Die Frage ist, ob potenzielle Käufer bereits auf das Nachfolgemodell warten, das angeblich schon im Oktober auf den Markt kommen wird und deutliche Verbesserungen zum aktuellen 4S aufweisen soll.

Laut unbestätigten Medienberichten soll die Produktion des iPhone 5 in Asien bereits angelaufen sein. Das iPhone ist Apples wichtigstes Produkt und Geldbringer. Im Weihnachtsquartal schaffte der Konzern nach dem Start des iPhone 4S den bisher besten Absatz von 37 Millionen Geräten.

Apple selbst hatte zu Beginn des Quartals einen Umsatz von 34 Milliarden Dollar vorhergesagt - doch das Unternehmen ist bekannt dafür, eher tief zu stapeln. Schon im vergangenen Jahr hatte das Warten auf ein neues iPhone die Sommerzahlen von Apple belastet. Als das iPhone 4S dann endlich in die Läden kam, sorgte die aufgestaute Nachfrage aber für Rekorde. Die aktuellen Ergebnisse könnten auch noch vom Interesse an dem neuen Modell des iPad-Tablets gestützt werden.

Die Berichte über die angeblich Produktion des iPhone 5 stammen bisher noch nicht aus verlässlichen Quellen, sondern einem japanischen Blog und der taiwanesischen Publikation „Digitimes“, die bei ihren Spekulationen jedoch oft auch daneben liegt. Eine französische Website will aus chinesischen Kreisen sogar den 21. September als Termin der Markteinführung erfahren haben. Vom neuen iPhone wird unter anderem ein etwas größerer Bildschirm erwartet.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

24.07.2012, 21:20 Uhr

Apple hat seinen Zenit überschritten. Es werden in Zukunft von diesem Unternehmen weniger innovative Produkte kommen, lediglich Designänderungen und kleiner Neuerungen an den vorhanden Produkten. Apple hat sich entschieden seine Hauptaktivitäten und sein Geld weltweit in Patentklagen gegen alle Mitbewerber zu stecken. Die Mitbewerber werden mittelfristig Apple preislich und innovativ davon ziehen. Es ist deshalb höchste Zeit seine Apple Aktien zu verkaufen.

Account gelöscht!

24.07.2012, 22:29 Uhr

Ob "wahrheit29" mit seiner recht pessimistischen Prognose Recht hat - ich weiß es nicht. Aber den Erfolg eines Unternehmens zu 100% an so ein dämliches Telefon zu koppeln, erscheint mir sehr schmalbandig.
Außerdem: Das Ganze kommt mir vor wie ein ständige Hetze nach dem neuesten Telefon, das strahlt schon beim Lesen eine Unruhe aus und kann nicht gesund sein.
Ich habe seit 4 Jahren mein Funktelefon, mache nach 2 Jahren ein neues Akku rein und fertig ist die Laube.
Sicher, rein technisch gesehen sind diese Smartphone faszinierend. Aber diese ständige Erreichbarkeit geht mir auf den Wecker.
Hoffen wir für alle Menschen das Beste.

easyway

24.07.2012, 22:52 Uhr

Es wird ja behauptet, alle Menschen seien miteinander verwandt wie heute auf arte - sozusagen als singuläres, biblisches Manöver.
Unterschlagen wird, daß die Wissenschaft heute in Unternehmenshand ist und die sich von der rassischen Durchmischung etwas verspricht, nämlich eine leicht zu leitende, weil identitätslose Masse. Was den verwahrlosten Geist der Unternehmer zeigt, die ihre vulgären Phantasien exibitionieren. Fernsehen zeigt die Phantasie des Intendanten! Alle korpulieren mit allen. Mir kommt's da hoch.
Daß Forschung betrieben wird, Krankheitserreger als Biowaffen zu erzeugen, die nur ein bestimmtes Volk angreifen.
Daß die Kriminologie nach wie vor rassische Schubladen hat und an Hand der Gene ermitteln kann, ob es sich um einen Türken, Polen oder Deutschen handelt.
Daß Juden im Netz zur Genanalyse aufgefordert werden, um deren Reinrassigkeit zu ermitteln. Läßt sich zensurlos googlen und mitmachen.

Die Behauptung steht, alle Menschen stammten von einem afrikanischen Urvolk ab, im Kern, einem Urschwarzen, wobei die Beweislage sich auf Andeutungen stützt. Angeblich seien die Afrikaner nach Deutschland ausgewandert und unsere Vorfahren.
Dann stammen auch alle Bäume von einem Urbaum ab, alle Blumen von einer Urblume, alle Tiere von einem Urtier? Alle Journalisten, Politiker und Unternehmer von einem Urviech?

In Norddeutschland sind die ältesten Speere der Welt gefunden worden, 400.000 Jahre alt, der älteste Pfeil mit Bogen, die erste Radspur.
Da gibt's zumindest die Frage zu beantworten, wieso sind diese elementaren Dinge nicht in Afrika gefunden worden?
Bis Anfang der 90er war es normal, rassisch zu denken. Davon zeugen u.a. viele integere Verlage wie z.B. der Kosmos-Verlag und Lexikas!
Wieso pimpert der Fuchs nicht mit dem Wolf, dem Karnickel, der Maus, dem Schaf? Wieso vermischen sich die Tiere nicht? Die Pflanzen? Der Schmuh ist biologistisch nicht begründbar, sondern politisch-ideologisch gewachsen!

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