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18.12.2014

15:51 Uhr

Technologiekonzern

Jenoptik schraubt Prognose 2014 erneut nach unten

Bereits Mitte November senkte Jenoptik wegen der schlechten Nachfrage den Ausblick. Nun korrigiert der Technologiekonzern seine Prognose zum zweiten Mal nach unten. Die Aktie kletterte dennoch.

Der Technologiekonzern Jenoptik hat seinen Sitz in Jena. dpa

Der Technologiekonzern Jenoptik hat seinen Sitz in Jena.

DüsseldorfDer Technologiekonzern Jenoptik hat wegen der Verschiebung eines Auftrags zum zweiten Mal binnen weniger Wochen seine Prognose gesenkt. Das Unternehmen peile für 2014 nun Erlöse in Höhe von 580 bis 590 Millionen und einen operativen Gewinn (Ebit) von knapp 50 Millionen an, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Erst Mitte November hatte Jenoptik wegen der mauen Nachfrage den Ausblick gesenkt und als Ziel einen Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 600 Millionen Euro und einen Rückgang des Ebit auf etwa 50 (Vorjahr 52,7) Millionen Euro angekündigt.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2012: 3,02 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2012: 3,24 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2012: 4,26 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Knorr-Bremse

Umsatz 2012: 4,3 Milliarden Euro

Das größte Unternehmen für Bremssysteme von Schienen- und Nutzfahrzeugen wurde 1905 gegründet und ist nicht an der Börse notiert. Der Hauptsitz liegt in München.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2012: 4,73 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion Group wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2012: 5,64 Milliarden Euro (Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 4 – Gea

Umsatz 2012: 5,72 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 3 – Voith

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 5,73 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2012: 15,28 Milliarden Euro

Die Linde Group sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz Geschäftsjahr 2012/13: 18,59 Milliarden Euro (Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Ein ursprünglich 2014 eingeplanter Großauftrag verzögere sich und verschiebe sich nun in das kommende Geschäftsjahr, erklärte das Management. Im kommenden Jahr erwarte der Vorstand ein deutliches Wachstum. So soll der Umsatz auf 650 bis 690 Millionen Euro steigen. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) solle zwischen 8,5 bis 9,5 Prozent liegen und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) überproportional steigen. Die Aktienkurs kletterte daraufhin um bis zu 7,4 Prozent auf 9,73 Euro.

Von

rtr

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