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12.11.2013

13:44 Uhr

Technologiekonzern

Messtechnik treibt Umsatz von Jenoptik an

Der Jenaer Technologiekonzern Jenoptik verzeichnet ein leichtes Umsatzplus. Grund dafür: Die Messtechnik für Blitzer-Anlagen und für den Automobilbau ist Wachstumstreiber. Nun bekräftigt der Vorstandschef seine Prognose.

Für das laufende Geschäftsjahr soll der Umsatz um bis zu fünf Prozent steigen. dpa

Für das laufende Geschäftsjahr soll der Umsatz um bis zu fünf Prozent steigen.

JenaDie Messtechnik ist Wachstumstreiber beim Jenaer Technologiekonzern Jenoptik und hat dem Unternehmen in den ersten drei Quartalen ein leichtes Umsatzplus gesichert. Insgesamt legten die Erlöse bis Ende September um 2,2 Prozent auf 432,5 Millionen Euro zu, wie das im TecDax notierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag allerdings mit 37,5 Millionen Euro um 10,9 Prozent unter dem Wert vor einem Jahr. Gründe seien unter anderem gestiegene Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für den Vertrieb, sagte Vorstandschef Michael Mertin.

Für die kommenden Monate erwarte er wieder Wachstumsimpulse auch aus der Halbleiterindustrie, sagte Mertin. Zudem gehe er davon aus, dass die Sparte Laser und optische Systeme künftig die Schwankungen im Halbleitermarkt besser kompensieren könne. Dieses Geschäft sei gestärkt worden. Weiter sehr gut aufgestellt sieht sich Jenoptik auch im Bereich der Messtechnik etwa für den Automobilbau, aber auch für Blitzer-Anlagen im Straßenverkehr.

Tarifabschlüsse der Metall- und Elektroindustrie

2009

Die Erhöhung der Löhne und Gehälter betrug insgesamt 4,2 Prozent in zwei Stufen: zum 1. Februar 2,1 Prozent, zum 1. Mai weitere 2,1 Prozent. Für November/Dezember 2008 und Januar 2009 wurde ein Einmalbetrag von 510 Euro vereinbart, ein weiterer von 122 Euro für September 2009. Von Januar bis April 2010 war eine weitere Einmalzahlung von jeweils 0,4 Prozent vorgesehen. Der Vertrag lief über 18 Monate vom 1. November 2008 bis zum 30. April 2010.

2010

Der Entgelttarifvertrag wurde im Zuge der Wirtschaftskrise vom 1. Mai bis zum 31. März 2011 ohne Anhebung verlängert. Zum Ausgleich erhielten die Beschäftigten zwei Einmalbeträge von je 160 Euro am 1. Mai und am 1. Dezember.

2011

Vom 1. April an gab es wie in der Tarifeinigung 2010 beschlossen ein Plus von 2,7 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten bis 31. März 2012.

2012

Nach einem Nullmonat im April wurden die Löhne und Gehälter vom 1. Mai 2012 an um 4,3 Prozent angehoben. Die Vereinbarung lief am 30. April 2013 nach 13 Monaten aus.

2013

Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Monaten, in den ersten beiden gibt es keine Erhöhung. Von Juli an steigen Löhne und Gehälter um 3,4 Prozent, vom Mai 2014 an nochmal um 2,2 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte Mertin die Prognose, wonach der Umsatz um bis zu fünf Prozent steigen und der Betriebsgewinn etwa auf dem Niveau des Vorjahres zwischen 50 und 55 Millionen Euro liegen werde.

Von

dpa

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