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11.07.2013

18:24 Uhr

Technologiekonzern

Siemens erhält Kaufangebote für Sortieranlagengeschäft

Der Siemens-Konzern plant sein Geschäft mit Sortieranlagen für Postzentren und Flughäfen zu verkaufen. Der Geschäftsbereich wirft Siemens nach zu wenig Rendite ab. Mehrere Angebote hat er für die Sparte bereits erhalten.

Der Technologiekonzern Siemens in München. Die Sparte der Sortieranlagen erzielt einen operativen Gewinn von ungefähr 60 Millionen Euro. dpa

Der Technologiekonzern Siemens in München. Die Sparte der Sortieranlagen erzielt einen operativen Gewinn von ungefähr 60 Millionen Euro.

München/ FrankfurtSiemens kommt beim geplanten Verkauf seines Geschäfts mit Sortieranlagen für Postzentren und Flughäfen offensichtlich voran. Der Münchner Technologiekonzern habe mehrere Angebote für die Sparte erhalten, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag von zwei mit der Situation vertrauten Personen. Für das Geschäft mit Sortieranlagen gaben den Insidern zufolge der Finanzinvestor Triton sowie die US-Beteiligungsfirmen Gores und Platinum bis zum Fristende Anfang Juli entsprechende Angebote ab. Die Sparte, die Großkonzerne wie die US-Post oder die Deutsche Post zu ihren Kunden zählt, setzt im Jahr rund 800 Millionen Euro um und erzielt einen operativen Gewinn von ungefähr 60 Millionen Euro. Den Unternehmenswert bezifferte einer der Insider auf etwa 300 Millionen Euro. Siemens, Triton und die Citigroup, die den Verkauf abwickelt, wollten sich nicht äußern. Gores und Platinum waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Der Geschäftsbereich wirft nach dem Geschmack von Siemens zu wenig Rendite ab. Zudem will sich der Münchener Konzern künftig stärker auf die Felder Energietechnik, Industrie, Infrastruktur und Gesundheitswesen konzentrieren und deshalb Randbereiche abstoßen.

Von

rtr

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

11.07.2013, 21:16 Uhr

Wie? Hat der Löscher tatsächlich noch eine Sparte übersehen, die er NICHT verramscht hätte??

Ts, Sachen gibts...

Aber jetzt müsste die Mission "Zetretung der Identifikations-Kultur der Siemensianer" ja langsam mal vollständig vollendet sein - oder fehlt noch ein Bereich, deren Mitarbeiter noch NICHT deren innere Bindung an ihre Firma hätte amputieren müssen?

Quick_Silver

12.07.2013, 09:45 Uhr

Und wieder einmal erfährt die betroffene Belegschaft als allerletztes von den Fakten ...

Eine Gruppierung der potentiellen Käufer wurde gestern durch unsere Abteilung geführt - ANONYM

.......

Scou

12.07.2013, 11:31 Uhr

Ich denke bis zu seiner Rente sollte Herrn Löscher die Demontage des Konzern gelungen sein! Sehr traurig, das man trotz Gewinn, den Hals nicht voll bekommt!

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