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13.04.2012

13:22 Uhr

Tele Columbus

Telekom will zurück auf den Kabelmarkt

Die Telekom will zurück auf den Markt der Kabelnetze. Dazu könnte ihr der Kauf von Tele Columbus helfen. Doch die Konkurrenz schläft nicht, denn Tele Columbus ist ein reizvoller Übernahmekandidat.

René Obermann will die Telekom wieder zum Kabelbetreiber machen. dpa

René Obermann will die Telekom wieder zum Kabelbetreiber machen.

Frankfurt/LondonDie Deutsche Telekom, Kabel Deutschland und Unitymedia sind Finanz- und Unternehmenskreisen zufolge am Kauf des Kabelnetzbetreibers Tele Columbus interessiert. Die Telekom schaue sich Tele Columbus an, da der Einstieg bei einem Kabelunternehmen für den Konzern viel Sinn mache, sagten zwei mit der Sache vertraute Banker am Freitag zu Reuters. Ob die Bonner bereits eine formelle Offerte abgegeben haben, sei aber nicht bekannt.

Ein Einstieg beim mit 2,1 Millionen Kunden viertgrößten Kabelbetreiber des Landes wäre für die Telekom eine komplette Kehrtwende. Sie hat sich vor gut einem Jahrzehnt von ihrem Kabelnetz trennen müssen. Nun kämpft der Dax-Konzern erbittert gegen die aufstrebenden Kabel-Konkurrenten, die ihm seit einigen Jahren zunehmend DSL-Kunden abjagen.

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Die Telekom wurmt besonders, dass Daten in den Kabelnetzen wesentlich schneller unterwegs sind. Die Eigner von Tele Columbus verlangten mindestens 600 Millionen Euro, sagten zwei andere Insider. Das entspreche etwa dem sechs- bis siebenfachen des operativen Gewinns (Ebitda). Der Schuldenstand belaufe sich ebenfalls auf 600 Millionen Euro. Die Investmentbank Rothschild sei damit beauftragt worden, den Verkauf zu organisieren. Erschwert werde der Prozess jedoch durch die große Zahl der Gesellschafter, die bei Tele Columbus nach einer mühsamen Restrukturierung mittlerweile das Sagen haben.

Tele Columbus ist vor allem in Ostdeutschland sowie in Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiv und der letzte der großen Kabelbetreiber, der noch zu haben ist. „Danach gibt es nichts mehr auf dem deutschen Markt“, sagte einer der Eigner. Dementsprechend groß ist das Interesse in der Branche. Neben der Telekom prüften auch Unitymedia und Kabel Deutschland einen Einstieg, sagten mehrere mit dem Verkauf vertraute Personen.

Kommentare (2)

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mon_y.burns@dynip.name

13.04.2012, 14:32 Uhr

Wie war das nochmal mit ENTBÜNDELUNG einzelner Drähte für "VDSL-Modems" an beiden Enden - nada Bitstrom - und nada Neuverbuddeln von LWL wegen unempfindlichkeit gegen elektromagnetische Störungen. Ich bin doch hier nicht die ABM für irgendwelche Tiefbauer und Elektriker.

http://regtp.dynip.name/reg-anon.jpg

Die BESTANDSKUNDEN - behält die die alte gelbe Pest als Rechtsnachfolger - oder werden die automatsich auf ARCOR, KPN/TELEFONICA/BTT .... umgestellt?

Und sagen Sie jetzt nicht es gäbe Kunden die niemand haben wolle - Arbeitewohfahrt,Kirchen,Altenpfelge rotes Kreuz sonstige-NGO-Sozialverbände haben mit Sicherheit die Kapaziäten eine Grundversorgung als eigener Klasse3-Lizezinhaber herzustellen.

ksbs

14.04.2012, 00:52 Uhr

Neuerlich gibt es Motor-Zylinder-Kopf-Verbindungen für Stromerzeugung,Geschäftserweiterung der Telekom Ha Ha Ha.....

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