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16.06.2015

20:29 Uhr

Telecom Italia

Vivendi prüft Anteilserhöhung

Vivendi will seinen Einfluss auf Telecom Italia vergrößern. Der französische Medienkonzern prüft eine Anteilserhöhung auf zehn bis 15 Prozent von derzeit gut acht Prozent. Doch es gibt noch mehr Interessenten.

Vivendi könnte in den kommenden Wochen damit beginnen, Anteile hinzuzukaufen. Dann ziehen sich die bisherigen Haupteigner Telefonica, der Versicherer Generali sowie die Banken Intesa und Mediobanca aus dem italienischen Telekomkonzern zurück. Reuters

Vivendi will mehr Einfluss

Vivendi könnte in den kommenden Wochen damit beginnen, Anteile hinzuzukaufen. Dann ziehen sich die bisherigen Haupteigner Telefonica, der Versicherer Generali sowie die Banken Intesa und Mediobanca aus dem italienischen Telekomkonzern zurück.

Paris/Mailand/LondonDer französische Medienkonzern Vivendi will seine Beteiligung an Telecom Italia Insidern zufolge auf zehn bis 15 Prozent von derzeit gut acht Prozent erhöhen und damit seinen Einfluss stärken. Noch werde intern darüber diskutiert, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Vivendi könnte in den kommenden Wochen damit beginnen, Anteile hinzuzukaufen. Dann ziehen sich die bisherigen Haupteigner Telefonica, der Versicherer Generali sowie die Banken Intesa und Mediobanca aus dem italienischen Telekomkonzern zurück. Sie halten bislang zusammen 22,4 Prozent. Die Beteiligung war seit dem Einstieg 2007 ein Verlustgeschäft.

Vivendi und Telecom Italia lehnten Stellungnahmen ab. Das italienische Unternehmen ist bereits seit längerem Gegenstand von Fusionsspekulationen. Der französische Mobilfunker Orange sowie die Deutsche Telekom gelten als Interessenten.

Für Vivendi wäre eine höhere Beteiligung an Telecom Italia eine Kehrtwende. Der Konzern hat sich in den vergangenen zwei Jahren auf sein Mediengeschäft konzentriert und Telekombereiche sowie Videospiele im Wert von nahezu 36 Milliarden Euro verkauft. Im vergangenen Jahr erhielten die Franzosen ihr Telecom-Italia-Paket über rund acht Prozent im Zuge des Verkaufs der Tochter GVT in Brasilien an die spanische O2-Mutter Telefonica.

Von

rtr

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