Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.11.2015

12:56 Uhr

Telefónica Deutschland

Starke Prognosen trotz roter Zahlen

Telefónica Deutschland bleibt nach der Fusion mit E-Plus in den roten Zahlen. Doch Einsparungen und steigende Kundenzahlen sollen dem Unternehmen vor Abschreibungen und Restrukturierungskosten ein sattes Plus bescheren.

Die roten Zahlen sollen nach dem Zusammenschluss mit E-Plus nur eine Momentaufnahme sein. dpa

Telefónica Deutschland

Die roten Zahlen sollen nach dem Zusammenschluss mit E-Plus nur eine Momentaufnahme sein.

MünchenEin Jahr nach dem Zusammenschluss von Telefónica Deutschland und E-Plus schreibt das Unternehmen weiter rote Zahlen. Im soeben abgelaufenen Quartal sank der Umsatz um ein Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. Wegen hoher Abschreibungen für doppelt vorhandene Mobilfunkmasten und den gezahlten Aufpreis für E-Plus blieb unter dem Strich ein Verlust von 134 Millionen Euro, wie Telefónica Deutschland am Donnerstag in München mitteilte.

Im Gesamtjahr soll der Mobilfunk-Umsatz „weitgehend stabil bleiben“. Den Ausblick für das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Restrukturierungskosten hob Telefónica Deutschland jedoch an: Statt um 10 Prozent soll es dieses Jahr um mindestens 15 Prozent steigen. Wegen schneller eintretender Synergieeffekte und sinkender Kosten hatte es im dritten Quartal sogar um 30 Prozent zugelegt. Einige wichtige Integrationsschritte habe das Unternehmen in das laufende Jahr vorziehen können, sagte Finanzchefin Rachel Empey.

Bis Ende September hat der spanische Telefonkonzern in Deutschland rund 800 Arbeitsplätze abgebaut - bis 2018 sollen weitere 800 Stellen wegfallen. Die Zahl der Kunden sei auf 48,6 Millionen gestiegen. Über die Hälfte des Mobilfunk-Umsatzes entfiel auf das mobile Datengeschäft, während der Festnetz-Umsatz um 10 Prozent fiel.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×