Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.08.2011

09:46 Uhr

Telefonhersteller

Gigaset erreicht schwarze Quartalszahlen

Der Telefonhersteller Gigaset hat sich im zweiten Quartal in die Gewinnzone gespart. Trotz rückläufiger Umsätze erreichte die einstige Siemens-Tochter einen respektablen Überschuss, der an der Börse für Furore sorgte.

Das Logo der Gigaset AG spiegelt sich in einem Glas Wasser. Quelle: dapd

Das Logo der Gigaset AG spiegelt sich in einem Glas Wasser.

MünchenWie der Telefonhersteller mitteilte, erreichte Gigaset einen Überschuss von knapp 0,7 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 4,7 Millionen Euro angefallen. Die Einnahmen seien um gut ein Zehntel auf 100 Millionen Euro zurückgegangen. Zugleich drehte Europas zweitgrößter Hersteller von Telefonapparaten kräftig an der Kostenschraube.

Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte um zwei Drittel auf neun Millionen Euro. Börsianer applaudierten: Die Gigaset-Aktie legte im SDax gut sechs Prozent zu. „Unsere wichtigsten Hausaufgaben haben wir mit der Optimierung unserer Kostenstruktur zugunsten einer nachhaltigen Profitabilität nun erledigt“, sagte Finanzchef Alexander Blum.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Gigaset seine Prognose: Die Münchner rechnen mit einem Umsatz von 540 Millionen Euro und einem Ebitda von 57 Millionen Euro. Für die Zukunft stünden weiter Zukäufe im Bereich der Telekommunikation auf der Tagesordnung. Allerdings fürchten die Gigaset-Manager einen Konjunkturdämpfer: „Der Vorstand der Gigaset AG teilt die Einschätzung der Wirtschaftsexperten einer sich abschwächenden Weltwirtschaft“, hieß es. Das Unternehmen werde aber dennoch auch über 2011 hinaus profitabel wachsen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×