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08.08.2011

14:28 Uhr

Telefonkonzern Verizon

45.000 Mitarbeiter streiken

Die Verhandlungen waren ergebnislos, jetzt wird gestreikt: 45.000 Mitarbeiter des US-Telefonkonzerns Verizon haben ihre Arbeit niedergelegt. Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, springen auch Rentner ein.

Verizon-Mitarbeiter protestieren vor der Firmenzentrale ihres Arbeitgebers. Quelle: dapd

Verizon-Mitarbeiter protestieren vor der Firmenzentrale ihres Arbeitgebers.

New YorkNach bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen sind rund 45.000 Mitarbeiter des zweitgrößten US-amerikanischen Telefonkonzerns Verizon in den Streik getreten. Das teilte die US-Gewerkschaft Communication Workers of America (CWA) mit. Der Arbeitsstreit dreht sich um den ausgelaufenen Tarifvertrag für Angestellte der Festnetzsparte in einigen nordöstlichen Bundesstaaten. Die Mobilfunksparte des Konzerns ist nicht betroffen.

Das Unternehmen teilte mit, Zehntausende Angestellte aus dem Management sowie Ruheständler und Zeitarbeiter ausgebildet zu haben, um die Aufgaben der Streikenden übergangsweise zu übernehmen. Die 45.000 Mitarbeiter entsprechen rund einem Viertel der Belegschaft des Konzerns. Verizon hat im Festnetzgeschäft seit Jahren einen schweren Stand. Seit 2006 erlitt der Konzern im Betrieb von Festnetzleitungen einen Umsatzrückgang von rund 20 Prozent.

Von

dpa

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