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11.02.2004

12:30 Uhr

Telekom im Ortsnetz-Wettbewerb besser als erwartet

Telekombranche legt 2003 leicht zu

Die Telekommunikations-Branche verzeichnete im vergangenen Jahr erneut ein moderates Wachstum. Dabei hat sich auch die Deutsche Telekom im ersten Jahr des vollständigen Wettbewerbs bei Ortsnetzgesprächen besser als erwartet gegen die neu aufgekommene Konkurrenz behauptet.

HB BONN. Die Deutsche Telekom hat sich im ersten Jahr des vollständigen Wettbewerbs bei Ortsnetzgesprächen besser als erwartet gegen die neu aufgekommene Konkurrenz behauptet.

Wie aus dem am Mittwoch in Bonn veröffentlichten Jahresbericht der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hervorgeht, hat die Telekom bei Ortsgesprächen im Jahresverlauf rund 15 % Marktanteil an die neuen Konkurrenten abgegeben, die seit dem Frühjahr wie die Telekom City-Gespräche anbieten dürfen. Sowohl die Telekom wie auch ihre Wettbewerber hatten dagegen damit gerechnet, dass die neue Konkurrenz der Telekom einem Marktanteilsverlust von 20 % einbringen wird.

Das Ortsnetz war trotz der Freigabe des deutschen Telekommunikations-Marktes im Jahr 1998 bis zum Frühjahr 2003 weitgehend eine Domäne der Telekom, da Anbieter ohne eigenes Netz keine Ortsgespräche anbieten durften.

Lediglich Telekom-Konkurrenten mit eigenen Endkunden-Anschlüssen konnten Ortsgespräche ihrer Nutzer vermitteln. Auch der Marktanteil dieser meist regionalen Teilnehmernetzbetreiber stieg bei Ortsgesprächen im Jahresverlauf leicht an und betrug zum Jahresende nach Angaben der Regulierungsbehörde zehn Prozent. Damit wickelte die Telekom zum Jahresende noch rund 75 % des gesamten Gesprächsauskommens im Ortsnetz ab, nach rund 93 % zu Jahresbeginn 2003.

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