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27.02.2012

11:41 Uhr

Telekom-Konkurrent

Sprint bläst Milliarden-Übernahme ab

Der Telekomkonzern Sprint Nextel verzichtet wohl auf die Übernahme des Konkurrenten MetroPCS. Das Geschäft hätte einen Wert von rund acht Milliarden Dollar gehabt. Die Gründe für den Fehlschlag sind nicht bekannt.

Eine Sprint-Filiale in Los Angeles. ap

Eine Sprint-Filiale in Los Angeles.

New YorkDer US-Telekomkonzern Sprint Nextel hat Kreisen zufolge die geplante Übernahme des kleineren Konkurrenten MetroPCS Communications abgeblasen. Der Verwaltungsrat von Sprint Nextel habe den Kauf abgelehnt, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Die Transaktion hätte einen Wert von rund acht Milliarden Dollar gehabt. Beide Unternehmen lehnten einen Kommentar ab.

Sprint Nextel hatte sich nach einem geeigneten Kandidaten umgeschaut, um näher an Telekom-Schwergewichte wie AT&T und Verizon Wireless heranzurücken. Mit MetroPCS hätte Sprint mit einem Schlag über neun Millionen neue Kunden gewonnen. Wie es hieß, hatte der Konzern im vergangenen Jahr auch erwogen, die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile USA, zu kaufen.

Die Deutsche Telekom hatte ihr US-Geschäft aber an AT&T verkaufen wollen. Der Deal war jedoch Ende vergangenen Jahres geplatzt, weil die Kartellhüter dagegen votierten. Der Bonner Konzern muss nun selbst Milliarden in die Aufrüstung seines Mobilfunknetzes investieren, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

Von

dpa

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