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10.05.2013

12:30 Uhr

Telekom-Konzern

BT erhöht nach Gewinnplus die Dividende

Die Investition in schnellere Internetanschlüsse hat sich für den Telekommunikationskonzern gelohnt: Der Gewinn stieg stärker als erwartet. Davon sollen auch die Aktionäre des Unternehmens etwas haben.

Im Hintergrund der Turm von BT in London: Das Unternehmen hat viel investiert. Reuters

Im Hintergrund der Turm von BT in London: Das Unternehmen hat viel investiert.

LondonDie starke Nachfrage nach schnellen Internetanschlüssen und eine scharfe Kostenkontrolle haben der britischen BT zu einem stärkeren Gewinnanstieg verholfen als von Experten erwartet. Der auch in Deutschland tätige Telekommunikationskonzern kündigte daraufhin am Freitag für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012/2013 (Ende März) eine um 14 Prozent höhere Dividende an und erhöhte seinen Ausblick für das kommende Jahr. Zudem will BT mit dem starken operativen Geschäft im Rücken in diesem und nächsten Jahr für umgerechnet 355 Millionen eigene Aktien zurückkaufen.

"Wir machen was wir angekündigt haben", sagte BT-Chef Ian Livingston. BT hat viel investiert, um im harten Wettbewerb weiter zu wachsen. So betreibt der Konzern mittlerweile in Großbritannien das größte Glasfaserkabelnetz, baute sein Mobilfunknetz aus und startete Sport-Kanäle im Konkurrenzkampf um zahlende TV-Kunden mit dem Wettbewerber BSkyB. Damit will BT auch die Nachfrage nach seinen superschnellen Internetverbindungen ankurbeln.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

"Wir haben noch eine Menge zu tun, aber wir sind nun einer viel besseren Position dafür", sagte Livingston, der sich zufrieden mit der operativen Entwicklung zeigte. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) steigerte BT im Geschäftsjahr 2012/2013 den Gewinn um zwei Prozent auf 7,3 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 7,2 Millionen Euro gerechnet.

Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich um drei Prozent auf 31,6 Euro. Die Anteilseigner sollen daran mit 11,24 Euro je Papier beteiligt werden. Der Umsatz ging hingegen um fünf Prozent zurück, weil unter anderem die Mobilfunkerlöse wegen gesunkener Preise für die Durchleitung von Gesprächen zurückgingen und Währungseffekte belasteten.

Für 2014/2015 erwartet BT nun ein Ebitda zwischen 7,3 und 7,45 Millionen Euro. Im Jahr darauf soll es weiter steigen. Die frei verfügbaren Mittel sollen im kommenden Geschäftsjahr auf etwa drei Millionen Euro steigen. Am Markt kam der Zwischenbericht gut an. Die BT-Aktie legte fast neun Prozent zu.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Seppy

15.05.2013, 16:12 Uhr

Millionen oder Milliarden?

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