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04.11.2013

10:15 Uhr

Telekomausrüster

Alcatel-Lucent will sich per Kapitalerhöhung stärken

Der Umbau beim französischen Telekom-Ausrüster hinterlässt bereits seit sechs Quartalen in Folge seine tiefroten Spuren in den Bilanzen. Eigentlich sollte frisches Geld willkommen sein, doch Börsianer denken anders.

Protestaktion gegen die geplanten Stellenstreichungen bei Alcatel-Lucent: Fast jede siebte Stelle ist betroffen. AFP

Protestaktion gegen die geplanten Stellenstreichungen bei Alcatel-Lucent: Fast jede siebte Stelle ist betroffen.

ParisDer französische Telekomausrüster Alcatel-Lucent will sich über eine Kapitalerhöhung 955 Millionen Euro beschaffen. Über die Ausgabe einer hoch-verzinsten Anleihe sollen 750 Millionen Dollar in die Kasse fließen, wie der Konzern am Montag bekanntgab. Zudem sollten über eine syndizierte Kreditlinie 500 Millionen Euro aufgebracht werden. Am Markt kam die Nachricht nicht gut an, die Aktie fiel zu Handelsbeginn um acht Prozent. Im Verlauf erholte sie sich leicht und verzeichnete noch ein Minus von 3,5 Prozent.

Alcatel-Lucent steckt derzeit mitten in einem Umbau. Konzernchef Michel Combs will die Firma auf Hochgeschwindigkeitsangebote im Mobilfunk- und Festnetzgeschäft konzentrieren. Trotz des rigiden Sparkurses kommt Alcatel-Lucent nicht aus den roten Zahlen und verzeichnete zuletzt das sechste Quartal in Folge einen Verlust. Bis 2015 ist der Abbau von 10.000 weiteren Arbeitsplätzen geplant. Das wäre fast jede siebte Stelle. In den vergangenen Jahren wurden bereits 5000 Jobs gestrichen.

Von

rtr

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