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24.04.2013

14:01 Uhr

Telekomausrüster

Ericsson legt weiter zu

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson konnte das Wachstum in der wichtigen Netzwerksparte allerdings nur mit gedrosseltem Tempo fortsetzen. Ein Gewinnrückgang dämpfte indes die Branchenhoffnungen.

Analystenerwartungen verfehlt: Ericsson-Chef Hans Vestberg muss für mehr Wachstum sorgen. AP/dpa

Analystenerwartungen verfehlt: Ericsson-Chef Hans Vestberg muss für mehr Wachstum sorgen.

StockholmMit weiterem Umsatzzuwachs, aber einem scharfen Gewinneinbruch ist der schwedische Telekomausrüster Ericsson in das Jahr gestartet. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, sank der Nettoertrag im ersten Quartal um 86 Prozent auf 1,2 Milliarden Kronen (139 Mio Euro). Mit dem überraschend großen Gewinnrückgang im ersten Quartal dämpfte der Konzern die Hoffnungen auf eine rasche Branchenbelebung. Allerdings wurde das Ergebnis des Vergleichsquartals im Vorjahr durch den Verkauf des Schweden-Anteils an der Handy-Kooperation mit Sony in Japan für 7,7 Milliarden Kronen stark beeinflusst.

Der Umsatz des global mit Nokia Siemens sowie zunehmend auch chinesischen Telekomausrüstern konkurrierenden Konzerns stieg um zwei Prozent auf 52 Milliarden Kronen. Ericsson-Chef Hans Vestberg verwies auf die starke schwedische Währung sowie Restrukturierungskosten als Bremsfaktoren. Ohne deren Effekte habe man beim Umsatz um sieben Prozent zugelegt. Vor allem in Nordamerika sowie auch in Europa habe es durch verstärkte Aktivitäten bei neuen Netzwerken einen positiven Trend gegeben.

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