Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.01.2010

11:42 Uhr

Telekomkonzern

KPN plant Milliarden-Aktienrückkauf

KPN hat sich gesund gespart und weist wieder in den schwarzen Zahlen aus. Nun hat der niederländische Telekomkonzern Geld genug für ein Aktienrückkauf-Programm in Höhe von einer Milliarde Euro.

KPN kauft eigene Aktien zurück. Quelle: Reuters

KPN kauft eigene Aktien zurück.

HB AMSTERDAM. Im vierten Quartal stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 3,4 Prozent auf 1,31 Mrd. Euro. Analysten hatten 1,32 Mrd. Euro erwartet.

Der Umsatz sank um neun Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Verantwortlich dafür seien schlechtere Geschäfte in den Sparten iBasis und Getronics. „Obwohl der Umsatz zurückgegangen ist, hat sich unser Fokus auf das Ebitda, den Kapitalfluss und den Marktanteil ausgezahlt“, sagte KPN-Chef Ad Scheepbouwer.

Der Mutterkonzern des deutschen Mobilfunkanbieters E-Plus bekräftigte seine Umsatzziele für 2010. KPN peilt in diesem Jahr ein Ebitda von mehr als 5,5 Mrd. Euro und eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie an. Für 2009 schlug das Unternehmen eine Dividende von 0,69 Euro pro Anteilsschein vor und will 2011 mindestens 0,85 Euro je Papier ausschütten.

Die deutsche KPN-Tochter E-Plus will mit einer neuen Marktoffensive seiner Billigmarke Base in diesem Jahr den deutschen Mobilfunkmarkt aufmischen. Ziel sei es, die Konkurrenz mit der Marke Base weiter anzugreifen und den Netzausbau voranzutreiben, erklärte Unternehmenschef Thorsten Dirks am Dienstag in Düsseldorf. Dank seiner Discountstrategie und eines rigiden Kostenmanagements konnte der Konzern sein Ergebnis vor Zinsen Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2009 um 7,1 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro steigern.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×