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26.06.2013

15:28 Uhr

Telekomkonzern

Telefónica wirbt für Windows-Handys

Telefónica will eine Alternative zum aktuellen Duopol von Android und iOS schaffen: Ein gemeinsames Werbeprogramm mit Microsoft soll dafür sorgen, dass mehr Handys mit dem Betriebssystem Windows Phone verkauft werden.

Die Telefónica-Zentrale in Madrid. Von hier aus soll das Duopol von iOS und Android zerstört werden. dapd

Die Telefónica-Zentrale in Madrid. Von hier aus soll das Duopol von iOS und Android zerstört werden.

Berlin/MünchenDer Telekomkonzern Telefónica (O2) will mehr Handys mit dem Microsoft Betriebssystem Windows Phone verkaufen. Dazu plant das Unternehmen ein gemeinsames Werbeprogramm mit Microsoft in Deutschland und anderen Ländern, wie Telefonica am Mittwoch mitteilte. „Damit werden weitere Betriebssysteme gefördert, die eine Alternative zu dem aktuellen Duopol von Android und iOS darstellen“, erklärte das Unternehmen. Telefónica wolle so für mehr Wettbewerb sorgen. Android von Google und iOS von Apple dominieren den Mobilfunkmarkt.

Marktforschern zufolge kommt Microsoft mit Windows Phone derzeit auf lediglich drei Prozent Marktanteil am Gesamtmarkt. Telefónica unterstützt auch die Stiftung Mozilla, die den Internetbrowser Firefox erstellt.

Das sind die größten Telekommunikationsunternehmen

Platz 10

Deutsche Telekom - 37,05 Milliarden Euro

Platz 9

Telstra (Australien) - 42,84 Milliarden Euro

Platz 8

NTT (Japan) - 43,13 Milliarden Euro

Platz 7

Telefonica (Spanien) - 46,31 Milliarden Euro

Platz 6

NTT Docomo (Japan) - 47,99 Milliarden Euro

Platz 5

America Movil (Mexiko) - 66,96 Milliarden Euro

Platz 4

Verizon (USA) - 93,38 Milliarden Euro

Platz 3

Vodafone (Großbritannien) - 94,26 Milliarden Euro

Platz 2

AT & T (USA) - 145,27 Milliarden Euro

Platz 1

China Mobile - 177,02 Milliarden Euro

Ranking nach Marktkapitalisierung (Dezember 2012) - Quelle: Bloomberg

Mozilla arbeitet an einem eigenen Handy-Betriebssystem, genannt Firefox OS, das internetfähige Handys für Kunden in Schwellenländern erschwinglicher machen soll. Neben Telefónica bieten weltweit 17 weitere Mobilfunkbetreibern Firefox-Handys an, darunter América Móvil und die Deutsche Telekom.

Von

dpa

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