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27.01.2011

15:59 Uhr

Telekommunikation

AT&T ächzt unter Pensionen

Der amerikanische Telekomriese AT&T muss mit rückläufigen Gewinnen leben. Hohe Kosten für Pensionen und eine Restrukturierung haben sich negativ bemerkbar gemacht. Aber fürs laufende Jahr ist Besserung in Sicht.

Ein Fähnchen mit dem Logo von AT&T. Quelle: ap

Ein Fähnchen mit dem Logo von AT&T.

DallasBeim US-Telekomkonzern AT&T ist der Gewinn wegen hoher Kosten für Pensionen und die Trennung von Mitarbeitern im vierten Quartal eingebrochen. Der Umsatz erhöhte leicht von 30,7 auf 31,4 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag in Dallas (Texas) mitteilte. Der operative Gewinn sank um mehr als die Hälfte von 4,6 Milliarden auf 2,1 Milliarden Dollar. Unterm Strich blieb ein Überschuss von 1,1 Milliarden Dollar nach 2,8 Milliarden vor einem Jahr. Für 2011 stellte AT&T einen Umsatzanstieg und einen Gewinnzuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht.  

AT&T bot in den USA im vierten Quartal das iPhone noch exklusiv an, deren Nutzer üblicherweise besonders hohe Umsätze einbringen. AT&T erhöhte die Anzahl der Vertragskunden im Mobilfunkgeschäft insgesamt um 2,8 Millionen auf 95,5 Millionen. Gleichzeitig stieg der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde um 2,2 auf 62,88 Dollar - der achte Quartalsanstieg in Folge. Zwar sank der Umsatz im Festnetzgeschäft von 7,6 Milliarden auf 6,6 Milliarden Dollar, doch gelang es AT&T, den Spartenüberschuss dank des starken Breitbandgeschäfts von 1,93 auf 1,97 Milliarden Dollar zu steigern.

Von

dpa

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