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25.10.2011

19:08 Uhr

Telekommunikation

Nichtangriffspakt verstößt gegen EU-Recht

Der Pakt zwischen Telefónica und Portugal Telecom ist längst Geschichte, die Stellungnahme der EU-Kommission aber dennoch bedeutsam: Klauseln, wie sie die Unternehmen vereinbart hatten, verstoßen gegen EU-Kartellrecht.

Die Zentrale der Portugal Telecom in Lissabon. ap

Die Zentrale der Portugal Telecom in Lissabon.

BrüsselDie Europäische Kommission hat sich gegen eine Vereinbarung zwischen dem spanischen Konzern Telefónica und der Portugal Telecom gewandt, nach der die beiden Unternehmen auf der Iberischen Halbinsel nicht gegeneinander antreten wollen.

Der Pakt behindere den Wettbewerb und verstoße damit gegen EU-Kartellregeln, teilte die Kommission am Dienstag in einer vorläufigen Stellungnahme mit. Derartige Klauseln verletzten einen fairen und gesunden Wettbewerb.

Die Kommission, die das Verfahren im Januar eröffnete, übermittelte den beiden Unternehmen ein Einspruchsschreiben. Allerdings gaben Telefónica und Portugal Telecom die Vereinbarung bereits im Februar auf. Sie wurde geschlossen, weil Telefónica im vergangenen Jahr das brasilianische Mobilfunkunternehmen Vivo ganz übernahm. Zuvor war Vivo im gemeinsamen Besitz von Telefónica und Portugal Telecom.

Von

rtr

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