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09.04.2014

18:52 Uhr

Telekommunikation

O2 nimmt sich für E-Plus-Deal mehr Zeit

Telefonica Deutschland will seinen Rivalen E-Plus schlucken. Doch das braucht Zeit. Und da unklar ist, wann das Kartellamt die Freigabe erteilt, will der Konzern die Frist für die Kapitalerhöhung vorsorglich verlängern.

E-Plus könnte schon bald zum spanischen Telekomriesen Telefonica gehören. dpa

E-Plus könnte schon bald zum spanischen Telekomriesen Telefonica gehören.

FrankfurtTelefonica Deutschland („o2“) plant angesichts der langwierigen Kartellprüfung für die angestrebte Milliarden-Übernahme des Mobilfunk-Rivalen E-Plus mehr Zeit ein. Der Konzern will die Frist für die Kapitalerhöhung, mit der der Deal gestemmt werden soll, vorsorglich verlängern, wie Telefonica Deutschland am Mittwoch in der Hauptversammlungseinladung mitteilte.

Derzeit könne nicht abschließend beurteilt werden, ob die kartellrechtliche Freigabe durch die EU-Kommission rechtzeitig erfolge, begründete der Konzern den Antrag. Die ursprünglich bis zum 10. August 2014 geplante Kapitalerhöhung um 3,7 Milliarden Euro solle nun spätesten bis zum 19. November über die Bühne gehen. Die Aktionäre müssen über den Vorschlag auf dem Jahrestreffen am 20. Mai in München abstimmen. Eine Zustimmung gilt als sicher, da die Firma mehrheitlich vom spanischen Telefon-Riesen Telefonica kontrolliert wird.

Fakten zur Smartphone-Sucht

1

1 mal pro Stunde checken Erwachsene ihr Handy. Erst checken, dann strecken: Jeder dritte Handy-Besitzer blickt nach dem Aufwachen als Erstes aufs Display, jeder zweite sagt als letzte Amtshandlung vor dem Einschlafen seinem Handy „Gute Nacht.“

(Quelle: Anitra Eggler, „Facebook macht blöd, blind und erfolglos.“)

3417

3417 Textnachrichten erhält ein amerikanischer Teenager zwischen 13 und 17 Jahren im Monat. Das sind bei einem 16-Stunden-Tag sieben bis acht Nachrichten pro Stunde.

68 Prozent

68 Prozent aller Handy-Besitzer leiden unter eingebildetem Vibrationsalarm. Sie erleben dieses Phänomen einmal pro Woche.

4,8 Milliarden

4,8 Milliarden Menschen besitzen ein Handy, hingegen nur 4,2 Milliarden eine Zahnbürste. Tendenz steigend: Täglich werden mehr Smartphones verkauft als Babys geboren.

20 Prozent

20 Prozent greifen nach dem Sex sofort zum Handy, hingegen nur noch 10 Prozent zur Zigarette danach.

60 Prozent

60 Prozent der britischen Jugendlichen können sich ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen und bezeichnen sich selbst als „hochgradig abhängig“. Bei den Erwachsenen sind es nur 37 Prozent – lügen die?

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1 von 10 Handynutzern weiß nicht, wo der Ausknopf ist.

1 von 10 greift beim Gottesdienst zum Handy.

1 von 10 nutzt sein Handy während des Sex.

2 von 10

2 von 10 schalten ihr Handy nie aus.

2 von 10 tippen beim Autofahren - das wirkt wie bei 0,8 Promille.

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3 von 10 Teens machen per SMS Schluss.

4 von 10

4 von 10 gehen nicht ohne Handy aufs Klo.

5 von 10

5 von 10 nutzen ihr Handy im Bett.

6 von 10

6 von 10 schlafen mit dem Handy - auf dem Nachttisch.

7 von 10

7 von 10 verzichten lieber auf Alkohol als auf ihr Smartphone.

EU-Wettbewerbkommissar Joaquin Almunia hatte vorige Woche mitgeteilt, voraussichtlich im Juni und damit einen Monat später als bislang angepeilt über die Fusion zu entscheiden. Die beiden Firmen sollen damit mehr Zeit bekommen, um Bedenken der Wettbewerbshüter mit Zugeständnissen auszuräumen.

Telefonica Deutschland hatte Mitte 2013 den Kauf von E-Plus für 8,6 Milliarden Euro angekündigt. E-Plus gehört dem niederländischen Telekom-Konzern KPN. Sollte der Deal über die Bühne gehen, würden der dritt- und viertgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland hinter dem Primus Deutscher Telekom und Vodafone fusionieren.

Von

rtr

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