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17.07.2017

10:50 Uhr

Tesla-Gründer fordert Regulierung

„Risiko für die Menschheit“ – Musk warnt vor künstlicher Intelligenz

Tesla-Chef Elon Musk forscht zwar selbst an künstlicher Intelligenz, warnt aber jetzt deutlich vor ihren Gefahren. Im Gegensatz zu vielen Silicon-Valley-Größen fordert er jedoch eine proaktive Regulierung des Staates.

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Mensch gegen Maschine: Diese Berufe werden von künstlicher Intelligenz ersetzt

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„Künstliche Intelligenz stellt ein grundlegendes Risiko für die Existenz der menschlichen Zivilisation dar, auf eine Weise wie es Autounfälle, Flugzeugabstürze, schadhafte Drogen oder schlechtes Essen nie waren“ – diese Worte stammen von niemand anderem als Elon Musk, der mit seinem Tesla-Unternehmen die Entwicklung von selbstfahrenden Elektroautos vorantreibt und dabei natürlich auch selbst künstliche Intelligenz verbaut.

„Ich habe Zugang zu hochmoderner künstlicher Intelligenz, und ich glaube, die Leute sollten besorgt sein“, sagte er auf Rhode Island während eines Treffens der „National Governors Association“, einer Organisation, die US-Gouverneuren eine gemeinsame Stimme geben soll.

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Überraschend: Der eigentlich libertäre Musk sieht bei der Bewältigung der Gefahren den Staat in der Pflicht. „Künstliche Intelligenz ist einer der wenigen Fälle, wo wir proaktiv statt reaktiv regulieren sollten. Denn wenn wir bei der Künstlichen Intelligenz erst reaktiv handeln, dann ist es zu spät.“

Das sind neue Töne aus dem Silicon Valley: Wie das „Handelsblatt“ in einer Titelgeschichte beschrieb, gehören Gesetzesbrüche bislang quasi zum Unternehmenskonzept vieler großer Technologie-Firmen wie Google, Apple, Facebook oder Amazon.

Vor Musk haben schon viele weitere Denker und Unternehmer vor den Gefahren gewarnt, darunter auch der Starphysiker Stephen Hawking. Er sagte: „Die Internet-Unternehmen müssen viel mehr machen, um dieser Gefahr zu entgehen.“

Von

sdm

Kommentare (4)

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Herr Lothar Bitschnau

17.07.2017, 11:16 Uhr

Die Büchse der Pandora wird geöffnet und es wird niemand geben, der dies verhindern kann. Es ist gut, dass jemand mit großem Namen ( hier Hr. E. Musk ), der diese Entwicklung vorantreibt, nun auch die Gefahren erkennt.
Es benötigt nur wenig Intelligenz zu erahnen, welche zukünftigen Folgen KI haben wird. Oder hat noch irgend jemand das Gefühl er sei im Kopfrechnen besser als ... die Maschinen.

Herr Steve Johnson

17.07.2017, 12:42 Uhr

Es sei denn, wir als Menschheit sind nur eine Zwischenstufe in der Entwicklung der Intelligenz. Dann ist KI die nachste Stufe und wir mussen aussterben so wie damals die Neanderthaler.

Herr Lothar Bitschnau

17.07.2017, 13:01 Uhr

Elon Musk hat es erkannt: KI entwickelt sich (selbst) in weiterer Folge schlagartig,
und wehe, sie ist gepaart mit einem Selberhaltungs- oder Wachstumscodex.
Oder ist sogar eine "Selbstzündung" von Bewustsein im globalen Netzwerk von Rechnern möglich ?
Macht wird sie kurzfristig jenen verleihen, die als erstes in deren Besitz sind.
Nur wird es nicht möglich sein, KI in unterirdischen Silos einzukorken, wie die heutigen "Weltmachtstützen".

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