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09.09.2011

00:10 Uhr

Texas Instruments

Chipkonzern muss Prognose herunterschrauben

Da die Kunden aus der Handy- und Autoindustrie ihre Bestellungen reduzieren, muss der US-Chiphersteller Texas Instruments die Gewinnprognose dämpfen. Auch andere Unternehmen der Branche mussten diesen Weg gehen.

Der US-Chiphersteller muss seine Gewinnprognose nach unten korrigieren. ap

Der US-Chiphersteller muss seine Gewinnprognose nach unten korrigieren.

Der US-Chipkonzern Texas Instruments (TI) stutzt wegen schwächerer Bestellungen seine Geschäftsziele zurück. Das Management sprach am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss von einer weiteren Abschwächung der Nachfrage bei einer ganzen Reihe von Produkten, Märkten und Kunden. Zu den Abnehmern des Halbleiter-Herstellers gehören unter anderem die Handy- sowie die Autoindustrie. Wegen der eingetrübten Konjunkturaussichten halten sich die Kunden zunehmend zurück.

Bereits im Juli hatte TI vor einem mäßigen Quartal gewarnt. Mittlerweile rechnet der Konzern für das laufende Vierteljahr nur noch mit einem Gewinn je Aktie von 56 bis 60 (bislang: 55 bis 65) Cent. Die Umsatzprognose schraubte er auf 3,23 bis 3,27 (vorher 3,4 bis 3,7) Milliarden Dollar zurück.

Das sei weniger, als am Markt erwartet, sagte Analyst Daniel Berenbaum von MKM Partners. Investoren reagierten allerdings moderat, weil sie nach der reduzierten Umsatzprognose von Konkurrenten wie Fairchild Semiconductor bereits mit einem ähnlichen Schritt von TI gerechnet hatten. Im nachbörslichen Handel notierte die TI-Aktie lediglich geringfügig im Minus.

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