Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

01.10.2013

11:39 Uhr

Thanksgiving

Apple gibt Mitarbeitern frei

Apple geriet zuletzt nicht wegen Innovationen, sondern wegen harter Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen. Nun kriegt die US-Belegschaft drei Tage Extra-Urlaub vor dem amerikanischen Feiertag Thanksgiving.

Das neue iPhone steht in den Läden. Weil die Apple-Belegschaft unermüdlich gearbeitet hat, um das zu erreichen, gibt Apple-Chef Tim Cook ihnen Sonderurlaub. AFP

Das neue iPhone steht in den Läden. Weil die Apple-Belegschaft unermüdlich gearbeitet hat, um das zu erreichen, gibt Apple-Chef Tim Cook ihnen Sonderurlaub.

CupertinoApple gibt seinen Mitarbeitern drei Tage Extra-Urlaub. „Mir ist bewusst, dass viele von euch unermüdlich gearbeitet haben, um uns so weit zu bringen“, schrieb Apple-Chef Tim Cook per E-Mail an seine Belegschaft. Der Konzern hatte vor Kurzem neue iPhone-Modelle sowie das Betriebssystem iOS 7 herausgebracht. Der Branchen-Blog „9to5Mac“ veröffentlichte die E-Mail am Dienstag, kurz darauf bestätigte Apple den Inhalt.

Dem Schreiben zufolge bekommen Mitarbeiter in den USA an den drei Tagen vor dem amerikanischen Feiertag Thanksgiving frei. Arbeitnehmer außerhalb der USA sowie Mitarbeiter im Einzelhandel und beim Kundendienst AppleCare werden zu anderen Zeiten freibekommen.

Der globale Smartphone-Markt

Gesamtmarkt

Der Smartphone-Markt wuchs 2013 rasant: Die Hersteller setzten laut dem Marktforscher Gartner 968 Millionen Geräte ab, ein Plus von 42,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt verkauften die Unternehmen 1,8 Milliarden Mobiltelefone, also erstmals mehr Smartphones als einfache Handys.

Samsung

Nach Stückzahlen ist inzwischen Samsung die unangefochtene Nummer eins unter den Smartphone-Herstellern. Die Südkoreaner verkauften im vergangenen Jahr nach Schätzungen der Marktforschungsfirma Gartner 300 Millionen Computer-Handys. Damit kam fast jedes dritte weltweit verkaufte Smartphone von Samsung, wobei der Marktanteil leicht sank. Insgesamt setzte der Konzern 444 Millionen Handys ab.

Apple

Apple war 2013 mit knapp 151 Millionen verkauften iPhones die Nummer zwei im Smartphone-Markt, der Marktanteil rutschte jedoch auf 15,6 Prozent ab.

LG

Fast gleichauf mit Huawei war LG Electronics. Der südkoreanische Hersteller verkaufte rund 46 Millionen Smartphones und verdoppelte fast damit den Absatz, der Markanteil liegt nun bei 4,8 Prozent. Einschließlich einfacher Mobiltelefone verkaufte LG 69 Millionen Geräte (3,8 Prozent Marktanteil).

Lenovo

Lenovo ist bislang vom chinesischen Heimatmarkt abhängig. Der Konzern verkaufte 2013 knapp 44 Millionen Smartphones (4,5 Prozent Marktanteil). Mit der Übernahme von Motorola dürfte der Konzern aber den Absatz künftig deutlich steigern.

ZTE

ZTE verkaufte im zweiten Quartal 10,1 Millionen Smartphones, ein deutliches Plus von 58 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil liegt bei 4,2 Prozent. Insgesamt setzte der chinesische Hersteller 15,3 Millionen Handys ab.

Nokia

Nokia war 2013 mit 250 Millionen Geräten und 13,9 Prozent Marktanteil immer noch der zweitgrößte Handyhersteller, verlor aber weiter an Boden. Im lukrativen Smartphone-Markt läuft das Unternehmen unter „ferner liefen“. Die Gerätesparte übernimmt Microsoft.

Sonstige

Viele Unternehmen mit klangvollen Namen haben derzeit weniger als 4 Prozent Marktanteil, darunter Sony, HTC und Blackberry.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×