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09.02.2017

16:06 Uhr

Thomson Reuters

Nachrichtenanbieter will Umsatzwachstum beschleunigen

Nach der Verschlankung des Konzerns rechnet der Nachrichtenanbieter Thomson Reuters mit besseren Geschäften. 2017 soll das Umsatzwachstum beschleunigt werden, kündigte der Firmenchef an.

2008 übernahm der kanadische Informationsanbieter Thomson die britische Nachrichtenagentur Reuters. Reuters, Sascha Rheker

Thomson Reuters

2008 übernahm der kanadische Informationsanbieter Thomson die britische Nachrichtenagentur Reuters.

New YorkDer Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters erwartet nach der Verschlankung des Konzerns bessere Geschäfte. „2017 wollen wir unser Umsatzwachstum beschleunigen“, erklärte Firmenchef Jim Smith am Donnerstag zur Vorlage der Bilanz des vergangenen Jahres.

Im November hatte der kanadisch-britische Konzern den Abbau von 2000 Stellen angekündigt, um die Strukturen zu vereinfachen und Bürokratie abzubauen. Die Kosten dafür schlugen sich allerdings auf den Gewinn nieder: Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) fiel im vergangenen Jahr um vier Prozent auf knapp drei Milliarden Dollar. Ohne die im vierten Quartal verbuchten Einmalaufwendungen für den Stellenabbau wäre das Ergebnis um zwei Prozent gestiegen.

Im laufenden Jahr erwartet der Konzern, der 2008 aus der Übernahme der britischen Nachrichtenagentur Reuters durch den kanadischen Informationsanbieter Thomson entstanden war, ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich und einen Anstieg der Ebitda-Marge auf 28,8 bis 29,8 (Vorjahr: 26,5) Prozent. 2016 fiel der Umsatz um ein Prozent auf 11,2 Milliarden Dollar, um Währungseffekte bereinigt stieg er um ein Prozent.

Thomson Reuters verdient sein Geld mit Informationen und Daten für Börsenprofis, Juristen und Steuerexperten. Die Nachrichtenagentur Reuters steigerte ihren Umsatz im vergangenen Jahr um vier Prozent auf 304 Millionen Dollar. Den Aktionären will Thomson Reuters für 2016 eine um zwei Cent höhere Dividende von 1,38 Dollar je Aktie zahlen. Dazu soll eine Milliarde Dollar mehr in das laufende Aktienrückkaufprogramm fließen.

Von

rtr

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