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25.01.2010

22:23 Uhr

Ticketmaster und Live Nation

US-Konzertgrößen dürfen fusionieren

Die US-Aufsichtsbehörden haben, unter Auflagen, einem Zusammenschluß von Konzerveranstalter Live Nation mit dem Ticketvermarkter Ticketmaster zugestimmt. Letzterer muss sich dafür jedoch von einer Unternehmenstochter trennen.

Ticketmaster: Fusion unter Auflagen ap

Ticketmaster: Fusion unter Auflagen

HB WASHINGTON. Die US-Wettbewerbsbehörden haben der Fusion des US-Konzertveranstalters Live Nation mit dem führenden Ticketvermarkter Ticketmaster unter Auflagen zugestimmt. Demnach muss Ticketmaster seine Tochter Paciolan an den bereits bestehenden Kaufinteressenten Comcast Spectacor oder eine andere Firma verkaufen, wie die Wettbewerbshüter des US-Justizministeriums am Montag mitteilten.

Zudem sehen die Vorschläge vor, dass die fusionierte Gesellschaft dem Konkurrenten Anschutz Entertainment Nutzungsrechte für ihre wichtigste Software für den Eintrittskartenverkauf bereitstellt. Die Vereinbarung räumt Anschutz auch die Option zum Kauf der Software innerhalb der kommenden fünf Jahre ein. Die Aktien beider Unternehmen schossen um über zehn Prozent in die Höhe.

Nach anfänglichen Bedenken hatte im Dezember bereits die britische Kartellbehörde grünes Licht für den Zusammenschluss gegeben. Kritiker bemängeln, die Fusion könnte zu höheren Ticketpreisen und weniger Wettbewerb führen. Live Nation hat unter anderem langfristige Verträge mit Künstlern wie Madonna und U2. In Deutschland kooperiert der Münchner Vermarkter CTS Eventim mit Live Nation.

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