Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.02.2017

14:53 Uhr

Time Warner

US-Medienriese mit zweistelligem Umsatzsprung

Die aktuellen Zahlen von Time Warner sind rosig. Umsatz und operativer Gewinn konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert werden. Der Milliardenverkauf an AT&T läuft planmäßig.

Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum. Reuters, Sascha Rheker

Time Warner

Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum.

New YorkKino- und TV-Hits lassen beim US-Medienkonzern Time Warner weiter die Kassen klingeln. Im vierten Quartal legten die Erlöse verglichen mit dem Vorjahreswert um elf Prozent auf 7,9 Milliarden Dollar (7,4 Milliarden Euro) zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in New York mitteilte. Den Milliarden-Verkauf an den Telekomriesen AT&T will man wie geplant in diesem Jahr zum Abschluss bringen.

Mit einem Umsatzsprung von 17 Prozent trieb vor allem das Filmstudio Warner Bros das Wachstum. Aber auch beim Bezahlsender HBO („Game of Thrones“) und der TV-Tochter Turner mit dem Nachrichten-Flaggschiff CNN oder dem Unterhaltungskanal TNT („The Big Bang Theory“) stiegen die Einnahmen.

Wegen hoher Sonderkosten brach der Überschuss dennoch von 857 auf 293 Millionen Dollar ein. Den operativen Gewinn konnte der Konzern jedoch um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar steigern.

Time Warner hatte Ende Oktober eine Einigung mit AT&T erzielt – das Unternehmen will sich inklusive übernommener Schulden für rund 109 Milliarden Dollar an den US-Telekom-Giganten verkaufen. Die Großübernahme muss allerdings von den Kartellbehörden genehmigt werden und wird wegen der geballten Marktmacht beider Konzerne von einigen Beobachtern kritisch gesehen.

Time Warner: AT&T hofft auf grünes Licht für Übernahme

Time Warner

AT&T hofft auf grünes Licht für Übernahme

AT&T hofft weiter darauf, dass die neue US-Regierung grünes Licht für die milliardenschwere Übernahme von Time Warner gibt. Für das abgelaufene Quartal weist der Mobilfunkkonzern rückläufige Kennzahlen aus.

Der neue US-Präsident Donald Trump hatte sich im Wahlkampf gegen den Milliarden-Deal positioniert. Andererseits hat er auch angekündigt, die Regulierungshürden für US-Unternehmen zu senken.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×