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19.01.2017

10:38 Uhr

Toshiba

Japanern drohen hohe Verluste im US-Atomgeschäft

Der japanische Industriekonzern Toshiba steckt einem Bericht zufolge in großen finanziellen Schwierigkeiten. Probleme bereitet ihm die US-Atomsparte. Die Verluste sollen sich auf sechs Milliarden Euro belaufen.

Der Verlust in der US-Atomsparte ist höher als erwartet. AFP; Files; Francois Guillot

Toshiba

Der Verlust in der US-Atomsparte ist höher als erwartet.

TokioDer angeschlagene japanische Industriekonzern Toshiba steckt Medienberichten zufolge in größeren finanziellen Schwierigkeiten als bislang gedacht. Die Milliardenverluste wegen Problemen in der US-Atomsparte könnten sich auf umgerechnet knapp sechs Milliarden Euro erhöhen, berichteten verschiedene Medien am Donnerstag. Insidern zufolge bemüht sich Toshiba nun verstärkt um den Rückhalt seiner Banken und will sich zeitnah mit ihnen zusammensetzen. Nach früheren Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen wollte Toshiba die Geldhäuser erst Ende Januar über das genaue Ausmaß informieren. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Unter Investoren schürten die Berichte Zweifel, ob Toshiba seine finanziellen Probleme in den Griff bekommen kann. Die Aktie verlor am Donnerstag zwischenzeitlich ein Viertel ihres Wertes und ging mit einem Minus von 16 Prozent aus dem Handel. Das Firmenkonglomerat hatte Ende Dezember eingeräumt, wegen Problemen nach dem Kauf eines Unternehmens, das Kernkraftwerke baut, mehrere Milliarden an Verlust verbuchen zu müssen. Insidern zufolge handelte es sich damals um etwa vier Milliarden Euro. Der Konzern erholt sich gerade erst von einem Skandal um jahrelange Bilanzmanipulationen.

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Neuerliche Finanzprobleme bei Toshiba befeuern Spekulationen über eine Abspaltung der lukrativen Chip-Sparte. Japanischen Medien zufolge gibt es Teilverkaufspläne. Frisches Geld könnte der Konzern ohnehin brauchen.

Um an Geld zu kommen, prüft Toshiba derzeit den Verkauf von Teilen seiner profitablen Chipsparte. Demnach könnte ein Minderheitsanteil an den US-Hersteller von Computer-Festplatten Western Digital gehen. Dem Wirtschaftsblatt "Nikkei" zufolge bringt das aber nur zwischen 1,7 und 2,5 Milliarden Euro ein. Wie der Fernsehsender NHK berichtete, erwägt Toshiba auch den Verkauf von anderen Bereichen, um weitere 2,5 Milliarden Euro zu erlösen. Der japanische Traditionskonzern, der fast 190.000 Menschen beschäftigt, bietet neben Computerchips auch Laptops, Industrieanlagen, Aufzüge und Waschmaschinen an.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

19.01.2017, 12:37 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

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