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26.02.2004

14:40 Uhr

Trend bestätigt

Telefonica zurück in der Gewinnzone

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica hat 2003 wieder schwarze Zahlen geschrieben und damit die Erwartungen der Analysten erfüllt.

HB MADRID. Im vergangenen Jahr habe sich ein Reingewinn von 2,2 Milliarden Euro ergeben nach einem durch hohe Abschreibungen ausgelösten Rekordverlust von 5,58 Milliarden Euro im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Umsatz sei mit 28,4 Milliarden Euro kaum verändert gewesen. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte der Gewinn (Ebitda) um 7,5 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro.

Der Telekomkonzern verwies bei der Vorlage der Zahlen am Donnerstag auf nachhaltiges Wachstum in allen Geschäftsbereichen. Auch die nicht-operativen Posten hätten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.

Im 4. Quartal fiel das Nettoergebnis mit 189 Millionen Euro höher aus als die von den Beobachtern prognostizierten 127 Millionen Euro. Mit 7,567 Milliarden Euro lag auch der Umsatz über den Schätzungen.

Das Ergebnis des 4. Quartals habe den über das Jahr beobachteten Trend bestätigt. Zudem erholten sich die Aktivitäten in Lateinamerika nachhaltig, schreibt Telefonica. So seien bei der Telefonica Latinoamerica die Einnahmen um 13,6 Prozent und das Ebitda um 17,2 Prozent gestiegen. Der freie Cash-Flow der Gruppe erhöhte sich 2003 um 11,8 Prozent auf 8,875 Milliarden Euro. Hohe Wachstumsraten seien im drahtlosen Geschäft mit 14,5 Prozent sowie bei Telefonica de Espana mit 12,8 Prozent verbucht worden. Die Nettoschulden verringerten sich gegenüber Dezember 2002 um 14,6 Prozent auf 19,236 Milliarden Euro. Die Zahl der Kunden nahm auf rund 99 (87) Millionen zu.

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