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12.05.2011

07:50 Uhr

TV-Bezahlsender

Sky bleibt weiter in den Miesen

Das erste Quartal ist für Sky selten eine Zeit des großen Wachstums. Daher kann man mit dem Jahresstart 2011 durchaus zufrieden sein: Die Zahl der Abonnenten konnte der Bezahlsender deutlicher als erwartet steigern.

Die Sky-Zentrale in Unterföhring bei München: Mühsam geht's vorwärts. Quelle: dpa

Die Sky-Zentrale in Unterföhring bei München: Mühsam geht's vorwärts.

MünchenSky Deutschland hat in den ersten drei Monaten deutlich mehr Kunden hinzugewonnen. Der tief in den roten Zahlen steckende Bezahlsender steigerte seine Abo-Zahl im ersten Viertel des Jahres unter dem Strich um 73.000 und zählt nun 2,72 Millionen Abonnenten, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Im ersten Quartal 2010 hatte der Konzern nur bescheidene 1000 neue Kunden gezählt.

Das frühere „Premiere“ blieb zum Jahresstart wie erwartet in den Miesen und verbuchte unter dem Strich einen Verlust von 86,9 Millionen Euro nach 97 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte von 234,7 auf 269,6 Millionen Euro.

Die 73.000 neuen Kunden liegen zwar deutlich unter dem kräftigen Zuwachs des Schlussquartals des vergangenen Jahres, allerdings gelten die ersten drei Monate in der Branche auch als eher schwaches Quartal. Sky braucht rund drei Millionen Kunden, um Geld zu verdienen.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Alfred_H

12.05.2011, 12:53 Uhr

Das Management dieses Senders ist an Dummheit nicht mehr zu überbieten. Sky hat immer die selben Fixkosten. Ob sie nur 1000 Abonnenten oder 2Mio haben. Die Gründe warum sie nicht mehr Abos verkaufen, sind die zu hohen Preise und die Frechheit, dass man immer dieses unattraktive Grundprogramm mitkaufen muss. Durch die staatlich angewiesene GEZ-Gebühr gibt es nunmal schon ein Bezahlfernsehen in Deutschland. Sky steht also im Wettbewerb. Würde Sky seine Abopreise senken, hätten sie sofort deutlich mehr Abonnenten, könnten diese besser durch ihre Fixkosten teilen und hätten durch die höhere Anzahl der Abos höhere Umsätze und Gewinne. Selbst bei niedrigeren Preisen. Das Management kann sich natürlich nicht vorstellen, dass die Abopreise zu hoch sind. Hätte ich ein Gehalt von 50.000 Euro oder mehr im Monat würde ich auch nicht mehr mitbekommen, was teuer und was günstig ist. Bei ständig steigenden Energiekosten muss als Erstes an Luxus gespart werden. Sky ist nunmal ein Service, den der Mensch zum Leben nicht unbedingt braucht. Sky ist einfach nicht zu retten. Wie in so vielen Branchen haben einfach zu viele dumme Menschen die Macht übernommen. Lasst den Laden untergehen. Sie haben es sich verdient.

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