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09.06.2016

12:45 Uhr

Twitter

33 Millionen Zugangsdaten im Netz aufgetaucht

Nutzernamen, Passwörter und E-Mail-Adressen: Im Internet soll ein Satz mit fast 33 Millionen Twitter-Einträgen kursieren. Hacker sollen die Daten mit einer Schadsoftware bei den betroffenen Nutzern abgefangen haben.

Das Logo von Twitter auf dem iPhone: Ein Datensatz des Nachrichtendienstes kursiert im Internet. dpa

Twitter

Das Logo von Twitter auf dem iPhone: Ein Datensatz des Nachrichtendienstes kursiert im Internet.

BerlinIm Internet kursieren derzeit Millionen von Nutzerdaten aus alten Angriffen auf Netzwerke wie MySpace, Tumblr und LinkedIn: Nun soll auch ein Datensatz mit fast 33 Millionen Einträgen von Twitter aufgetaucht sein. Nach einem Bericht des Portals „TechCrunch“ handelt es sich dabei um Nutzernamen, Passwörter im Klartext und E-Mail-Adressen der Anwender. Hacker sollen die Daten vermutlich nicht durch einen Angriff auf Twitter selbst abgefangen haben, sondern mit einer Schadsoftware bei den betroffenen Nutzern.

„Wir sind sicher, dass diese Nutzernamen und Anmeldedaten nicht aus einem Datenleck bei Twitter stammen – unsere Systeme wurden nicht durchbrochen“, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit. Das betonte auch der Sicherheitschef des Unternehmens, Michael Coates, auf Twitter. Außerdem speichere Twitter die Passwörter verschlüsselt ab.

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Die Website „leakedsource.com“ hatte zuvor berichtet, ihr seien die Daten zugespielt worden. Dort können nach eigenen Angaben hunderte geleakte Datensätze durchsucht werden. Twitter arbeite mit der Seite zusammen, um die Informationen zu überprüfen, schrieb Coates.

Ob es sich um echte Zugangsdaten zu Twitter handelt, ist nicht klar. Der vermeintliche Leak stieß in der Szene auch auf Skepsis. Der australische Sicherheitsexperte Troy Hunt schrieb auf Twitter: „Das „Leck“ bei Twitter könnte auch genauso gut vorgetäuscht sein. Wir haben zuletzt eine Flut von Fakes gesehen.“ Hunt empfahl Nutzern generell, ihr Passwort zu ändern, wenn es schwach ist oder schon vorher benutzt wurde, sowie eine Verifikation mit mehreren Schritten einzurichten.

Von

dpa

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