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13.01.2015

01:29 Uhr

Übernahme durch Vodafone

Kabel-Deutschland-Investor fordert Aktionärstreffen

Hat Vodafone bei der Übernahme zu wenig für Kabel Deutschland gezahlt? Das möchte der US-Investor Elliott Capital mit den anderen Aktionären diskutieren – und macht Druck auf das Unternehmen.

Fernsehwand bei Kabel Deutschland: Über den Aktienpreis bei der Übernahme durch Vodafone droht Streit mit den Anlegern. Reuters

Fernsehwand bei Kabel Deutschland: Über den Aktienpreis bei der Übernahme durch Vodafone droht Streit mit den Anlegern.

FrankfurtIm Streit um die Bewertung von Kabel Deutschland (KDG) verlangt der streitbare Großaktionär Elliott Capital eine außerordentliche Hauptversammlung. Elliott fordere, dass sich das Aktionärstreffen unter anderem mit dem Bericht eines Sonderprüfers beschäftige, teilte Kabel Deutschland am Montagabend mit.

Dieser war zu dem Schluss gekommen, dass Vodafone bei der 10,7 Milliarden Euro schweren Übernahme des größten deutschen Kabelnetzbetreibers zu wenig Geld auf den Tisch gelegt hatte.

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Alles hat seinen Wert, auch bei Vodafone. Auf einer Branchenveranstaltung in Barcelona teilt Vodafone-Chef Vittorio Colao mit, dass er zum Verkauf weiterer Konzernanteile bereit ist - wenn der Preis stimmt.

Im Herbst 2013 zahlte Vodafone 84,53 Euro je Titel, der Sonderprüfer hielt hingegen basierend auf den Schätzungen von Investmentbanken einen Wert von 104 Euro je Kabel-Deutschland-Aktie für angemessen. Elliott bezifferte den Wert zuletzt sogar auf 225 Euro bis 275 Euro je Titel..

Vodafone kontrolliert rund 76 Prozent der Kabel-Deutschland-Aktien Aktien. Von den restlichen Titeln sicherte sich Elliott rund 13 Prozent. Kabel Deutschland werde das Verlangen prüfen und eine Hauptversammlung einberufen, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, erklärte die Vodafone-Tochter.

Von

rtr

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