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03.04.2013

00:52 Uhr

Übernahme-Gerücht

Verizon will von Vodafone nichts wissen

Bewegung im Telekommunikationsmarkt: T-Mobile USA und MetroPCS wollen sich zusammentun. Nun heizten Spekulationen den Aktienmarkt an, Verizon wolle Vodafone ein Kaufangebot vorlegen. Bald darauf gab es lange Gesichter.

Der US-Telekom-Konzern Verizon dementiert einen Bericht über ein Kaufangebot. dpa

Der US-Telekom-Konzern Verizon dementiert einen Bericht über ein Kaufangebot.

New YorkVerizon sorgt bei Vodafone-Aktionären für lange Gesichter: Der US-Telekomkonzern dementierte am Dienstagabend, den britischen Branchenkollegen übernehmen zu wollen. Derzeit gebe es keine Absichten, ein Kaufangebot vorzulegen, hieß es in einer Mitteilung.

Wie bereits mehrmals zuvor bestätigte Verizon sein andauerndes Interesse am Kauf des Vodafone-Anteils von 45 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Verizon Wireless. Bisher konnten sich die beiden Konzerne nicht einigen.

In London war die Vodafone-Aktie zuvor mit einem Aufschlag von fast drei Prozent aus dem Handel gegangen, nachdem in einem Blog der „Financial Times“ entsprechende Spekulationen angeheizt worden waren. Auch an den US-Börsen sorgte das Gerücht für Wirbel.

Laut einem Beitrag im „FT Alphaville“-Blog arbeiten Verizon und AT&T eine mögliche Übernahme des britischen Mobilfunkanbieters aus. Verizon könnte die 45-prozentige Beteiligung von Vodafone an dem Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless übernehmen, AT&T das Vodafone-Geschäft außerhalb der USA, so der Blog-Autor unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise.

Genannt wurde ein Preis von bis zu 260 Britischen Pence je Vodafone-Papier. Am Dienstag ging der Titel bei 192 Pence aus dem Handel. Die Gerüchte hatten die Vodafone-Aktie am Dienstag bis zu 4,3 Prozent auf 194,55 Pence in die Höhe getrieben. So hoch notierte Vodafone zuletzt im November 2007.

Spekulationen um Vodafone-Aufspaltung treiben Aktie

Video: Spekulationen um Vodafone-Aufspaltung treiben Aktie

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