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13.07.2011

08:40 Uhr

Übernahme

Medion-Eigner lassen Lenovo zappeln

Bis zum 1. August läuft das Angebot des PC-Riesen Lenovo, doch noch ist der Zuspruch seitens der Medion-Aktionäre gering. Knapp drei Wochen vor Ablauf der Frist hat Lenovo erst 37,01 Prozent der Anteile eingesammelt.

Ein Handwerker befestigt in Hannover den Schriftzug der Computerfirma Medion. Quelle: dapd

Ein Handwerker befestigt in Hannover den Schriftzug der Computerfirma Medion.

DüsseldorfDie Aktionäre des Aldi-Lieferanten Medion lassen den chinesischen PC-Riesen Lenovo bei seiner geplanten Übernahme zappeln. Knapp drei Wochen vor Ablauf der Annahmefrist verfüge Lenovo über 37,01 Prozent der Anteile an Medion, teilte der Konzern auf seiner Internetseite mit. Darin enthalten ist ein Aktienpaket von 36,7 Prozent von Medion-Gründer Gerd Brachmann.

Auch für die übrigen von ihm gehaltenen Anteile gibt es Vereinbarungen mit Lenovo. Insgesamt hält der öffentlichkeitsscheue Brachmann ein Aktienpaket von knapp 55 Prozent an dem Elektronikgroßhändler. Lenovo bietet den Medion-Eignern 13 Euro je Aktie und taxiert den Wert des Konzerns damit auf rund 629 Millionen Euro. Das Angebot läuft bis zum Ende des 1. August.

Die geplante Übernahme rief auch schon einen Hedgefonds auf den Plan: Nach Angaben des Elektronikgroßhändlers hält der US-Finanzinvestor Paul Singer, Gründer von Elliott Asset Management, inzwischen 6,04 Prozent an dem SDax-Konzern.

Von

rtr

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