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06.07.2011

18:33 Uhr

Übernahme

Permira ist Favorit für Alcatel-Lucent

Im Übernahmekampf um das Telekommunikationsunternehmen Alcatel-Lucent gibt es einen Favoriten. Der Finanzinvestor Permira soll das beste Gebot vorgelegt zu haben. Siemens und sein US-Partner sind wohl aus dem Rennen.

Die Übernahme von Alcatel Lucent zieht sich hin. Quelle: ap

Die Übernahme von Alcatel Lucent zieht sich hin.

Der Finanzinvestor Permira liegt Finanzkreisen zufolge im Rennen um die Firmennetzsparte des Netzausrüsters Alcatel-Lucent vorne. „Permira führt das Feld an“, sagte eine von vier mit dem Vorgang vertrauten Personen.

Das Private-Equity-Unternehmen biete 1,3 Milliarden Dollar, sagten zwei weitere Kenner. Der Verkaufsprozess werde aber noch einen Monat dauern.

Das Gemeinschaftsunternehmen Siemens Enterprise Communications (SEN) sei in dem Bieterwettbewerb indes ins Hintertreffen geraten. Die Firma, die mehrheitlich dem US-Investor Gores und zu knapp der Hälfte Siemens gehört, galt anfangs im Bieterwettbewerb als Favorit. „Es gibt mit den strategischen Investoren derzeit keine Gespräche“, sagte eine Person. Die SEN-Konkurrenten Avaya und Cisco hätten einen Kauf nicht weiterverfolgt. SEN sei wegen seines komplizierten Gebots abgeschlagen, sagte eine andere Quelle.

Ein Comeback sei allerdings nicht ausgeschlossen, sagten die mit dem Verkaufsprozess vertrauten Personen. „SEN wäre der plausibelste Käufer, aber es gibt viele Gründe für und gegen sie“, hieß es. Das amerikanisch-deutsche Unternehmen habe sich für den Kauf mit Finanzinvestoren - unter anderem KKR - zusammentun wollen, die Pläne seien aber gescheitert.

Permira, Alcatel und Siemens wollten sich zu den Angaben nicht äußern, SEN war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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