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04.04.2013

23:13 Uhr

Übernahmeofferte

Telekom will MetroPCS-Deal nachbessern

Auf dem langen Weg aus dem USA-Geschäft, will die Deutsche Telekom offenbar mehr Geld in die Hand nehmen. Ziel ist, die Großaktionäre des Mobilfunkers MetroPCS von einer Fusion mit der US-Tochter T-Mobile zu überzeugen.

Ein T-Mobile-Shop in New York City. dpa

Ein T-Mobile-Shop in New York City.

New YorkDie Deutsche Telekom prüft Insidern zufolge eine Nachbesserung ihrer Übernahmeofferte für den US-Mobilfunker MetroPCS. Das sagten zwei mit der Situation vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Ein Unternehmenssprecher dementierte die Nachricht zuerst. Doch am Abend ruderte der Bonner Konzern zurück: Angesichts der Gerüchte über eine verbesserte Offerte wolle man klarstellen, dass die Deutsche Telekom keine Stellungnahme dazu abgebe.

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Der Konzern will seine Krisentochter T-Mobile USA mit den fünftgrößten Anbieter MetroPCS zusammenlegen. Die Metro-Eigner stimmen am 12. April über die Fusion ab. Nach dem Willen der Deutschen erhalten die Metro-Eigner in Zuge der Fusion 1,5 Milliarden Dollar in bar und 26 Prozent an dem neuen Unternehmen - die restlichen 74 Prozent gehen an die Telekom. Gleichzeitig würden der neuen Firma Schulden von 21 Milliarden Dollar aufgeladen.

Auf dem Weg aus den USA bemüht sich die Deutsche Telekom weiterhin um eine Fusion ihrer US-Tochter mit dem Mobilfunker MetroPCS. Nun arbeitet der Anbieter laut Insidern an Verbesserungen des Übernahmeangebots, um Großaktionäre zu überzeugen.

Die Deutsche Telekom bemüht sich weiterhin um eine Fusion der US-Tochter T-Mobile mit dem US-Mobilfunker MetroPCS. Großaktionäre waren bisher mit dem Angebot nicht einverstanden – nun soll der Deal versüßt werden.

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Die Deutsche Telekom prüft Insidern zufolge eine Nachbesserung ihrer Übernahmeofferte für den US-Mobilfunker MetroPCS. Das sagten zwei mit der Situation vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Ein Unternehmenssprecher dementierte die Nachricht zuerst. Doch am Abend ruderte der Bonner Konzern zurück: Angesichts der Gerüchte über eine verbesserte Offerte wolle man klarstellen, dass die Deutsche Telekom keine Stellungnahme dazu abgebe.

Der Konzern will seine Krisentochter T-Mobile USA mit den fünftgrößten Anbieter MetroPCS zusammenlegen. Die Metro-Eigner stimmen am 12. April über die Fusion ab. Nach dem Willen der Deutschen erhalten die Metro-Eigner in Zuge der Fusion 1,5 Milliarden Dollar in bar und 26 Prozent an dem neuen Unternehmen - die restlichen 74 Prozent gehen an die Telekom. Gleichzeitig würden der neuen Firma Schulden von 21 Milliarden Dollar aufgeladen.

Kommentare (3)

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Roothom

05.04.2013, 00:16 Uhr

immer los, zahlt ihnen, was sie fordern! kommt eh nicht mehr drauf an. telekom kleinaktionäre haben schon genug verdient. und rechnen wird es sich allemal - so wie damals voicestream oder auch der chrysler-deal von daimler. absagen den deal und mal schauen, wie schön die netro pcs aktien in den keller rauschen! wird aber anders kommen - wir werden mal wieder die dummen sein und uns über den tisch ziehen lassen...

efpe

05.04.2013, 10:49 Uhr

Entschuldigen Sie, aber das ist typisch deutsches Lamento. Kaufen Sie doch einfach einen Bestand an PCS Papieren und schon können Sie aufhören zu jammern. Ich habs gemacht und denke, der Deal sieht für den Shareholder nicht so schlecht aus. Und Handeln gehört halt zum Geschäft.

Roothom

05.04.2013, 13:21 Uhr

ganau - deal sieht jetzt schon gut aus für den shareholder von metro! daher auch mein kommentar...

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